Autos und die moderne Technik

Heute fuhr ich ins schöne Uster. Ich wohnte mal nahe dran, es war also quasi ein Heimkommen (ok, das ist es nach meiner Umzugfrequenz an eher vielen Orten). Ich parkte auf einem grossen Parkplatz vor dem orangen Riesen, ging einkaufen, kam raus.

Ich wollte die Einkäufe im Kofferraum verstauen. Ging zielstrebig auf mein Auto los. Ich langte in meine Manteltasche und drückte auf den Knopf zum Öffnen der Türen. Nix ging. Ich drückte nochmals. Immer noch nichts.

Mist. Das Teil geht nicht durch den Mantel durch. Ich fummle in der Tasche rum, um den Schlüssel raus zu kriegen, leider sind da zwei Schlüsselbunde drin mit jeweils gleichem Anhänger, so dass die Herausnahme schwierig wird. Aber: Ich schaffe es. Ich drücke nochmals.

Nichts. Ich fluche innerlich. Die Batterie (oder was auch immer in dem Teil drin ist) geht nicht mehr. Eine andere Lösung gibt es nicht, moderne Autos öffnen nur so. Ich hasse Technik. Früher war es einfacher. Das Fenster ging auf, wenn man kurbelte, die Tür, wenn man den Schlüssel ins Schloss steckte und drehte. Und nun? Nix mehr.

Ich schaute verzweifelt auf das Auto und fragte mich, wie ich je nach Hause käme. Da fiel mir auf: Wo ist mein Aufkleber? Keiner da. Das kann nicht mein Auto sein. Ich blicke zu Boden. Das war auch nicht meine Parkplatznummer. Ich blicke nach links. Da steht er. Mein Wagen.