Sandra von Siebenthal

Als Kind konnte sich Sandra von Siebenthal über Stunden mit Stiften und Papier beschäftigen und füllte mit ihren „Kunstwerken“ schon bald die Wände der elterlichen Wohnung. Später kam die Liebe zu Büchern hinzu – keine Bibliothek, kein Bücherladen waren mehr sicher vor ihr. Bilder wichen alsbald Bücherwänden. Vor die Wahl gestellt, in welche Richtung die Ausbildung gehen soll, entschied sie sich schliesslich für die Bücher, studierte Literatur und Philosophie, auch, weil sie den Dingen gerne auf den Grund geht, sich von der Neugier leiten lässt.

„Ich bin ein schreibender Mensch.“

Literatur hatte immer einen zentralen Wert in Sandra von Siebenthals Leben. Bücher bedeuten für sie Heimathafen und auch immer wieder Aufbruch in neue Welten. Diese Welten möchte sie mit anderen teilen.

Hier schreibt eine promovierte Literaturwissenschaftlerin und Philosophin mit einer grossen Liebe zum Schreiben und Lesen. Mein Ausbildungsweg findet sich hier.

21 Kommentare zu „Sandra von Siebenthal

  1. schön das sie mich auf google+ hinzugefügt haben. Texte und Gedanken gefallen mir sehr und sind für das, was ich auf dem internet und in blogs lese und wahrnehme in Form und Inhalt besonders gehaltvoll. auf einen möglichen Austausch freue ich mich. mit herzlichem Gruß Wolf Guenter Thiel

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    1. Danke für dieses Feedback zu meinen Gedanken hier im Blog. Ich freue mich auch über einen möglichen Austausch, schicke herzliche Grüsse durchs Netz, Sandra Matteotti

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    1. Geschichte gehört durchaus auch dazu, ja, allerdings nicht in aller Breite und Tiefe, eher punktuell. Sehr zentral ist sicher mein Interesse für den Holocaust, für das Aufkommen des Antisemitismus insgesamt in Europa und die Auswirkungen dadurch.

      Herzliche Grüsse

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    1. Ich denke, je mehr man sich mit einem Thema beschäftigt, desto interessanter wird es. Ich habe über Jahre in diversen Fachgebieten zu diesem Thema geforscht, Literatur Überlebender analysiert, die historischen Hintergründe beleuchtet und philosophisch die Aufarbeitung dieser Vergangenheit untersucht. Die Beweggründe dafür? Vielleicht das Gefühl für die Ungerechtigkeit des Lebens, das aus einigen Opfern, aus anderen Tätern macht. Daneben führten sicherlich viele verschiedene Gründe zusätzlich zu meiner Auseinandersetzung mit diesen Thema, das alles hier darzulegen ginge zu weit.

      Lieblingsphilosophen zu nennen wäre ein Ding der Unmöglichkeit. Mich fasziniert Hannah Arendt als Persönlichkeit und auch durch ihre Klarheit und Ehrlichkeit des Denkens. Aber auch Sokrates, Aristoteles, Kant, Nietzsche, heute Sen (wenn er auch eher Wirtschaftswissenschaftler ist) und viele mehr haben Gedanken gehegt, die spannend, herausragend und mitreissend waren. Und nun diese Namen genannt zu haben unterschlägt so viele andere, die mich auch inspirierten, zum Staunen brachten, zum Nachdenken anregten. Ein zu weites Feld für eine einfache Antwort, die abschliessend wäre.

      Herzliche Grüsse zurück

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  2. Das stimmt, mit den Philosophen; schließlich standen sie alle auf den Schultern ihrer Vorgänger.
    [Ich bewundere besonders die frühen Chinesen Me-Ti, Lao Tse und Konfuzius, Aristoteles für seine frühe Rationalität, Thomas Hobbes für seine mutigen Religions-und Staatsgedanken, Hegel für seine Rolle als letzter umfassender Systemphilosoph, Alexis De Toqueville für seinen gesellschaftlichen Scharfblick und für die moderne Praxis hat Ayn Rand (für mich) die prinzipiellen philosophischen Fragen beantwortet. Ich sehe die Philosophie als die Königsdisziplin der Wissenschaften
    Alles Gute.

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  3. Ja, das Denken ist durchaus eine hilfreiche Fähigkeit. Aber ist es nicht genau das Denken, das uns ins Ausweglose kreisen lässt? Das uns dieses grausame Kopfkino beschert und in der Folge schlaflose Nächte? Das uns Verzweiflung hautnah bringt?

    Ich bin der Meinung, dass Denken ein nützlicher Dienst ist, den uns unser Körper zur Verfügung stellt, um hier auf diesem Planeten unsere höheren Fähigkeiten umsetzen zu können. Zum Beispiel um mit dem Hilfsmittel Sprache Bilder zu transportieren.
    So möchte ich, allen Denkern zum Trotz ;-), Descartes ein wenig modulierend modernisieren:

    Ich nehme wahr, also bin ich.

    Herzliche Grüße,
    Martin

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    1. Wahrnehmen und stehen lassen, ohne zu werten, ohne zu urteilen. Das wäre das Credo der östlichen Philosophie. Fällt nicht immer leicht – ob es immer machbar ist, stellt sich die Frage.

      Herzliche Grüsse zurück
      Sandra

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  4. Hoi Cosima, schön, auch hierüber mit dir Kontakt zu haben. Habe meinen Blog erst heute eröffnet und noch viele Fragen. Eine davon: verwendest du einen kostenpflichten Blog oder die kostenlose Version? Mir gefällt nämlich die Unterteilung oben bei dir – würde auch gern Themen wie „Fotografie“, „Familie“ oder ähnliches erstellen. Geht das mit der kostenlosen Version nicht?

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    1. Ein liebes Hallo zurück
      Ich habe hier die kostenpflichtige Version, bei sprachzeiten.com aber die kostenlose, die Unterteilung geht also bei allem, wird aber nicht bei allen Themes unterstützt, da musst du dich durchklicken und bei denen schauen, die dir gefallen. Ich bin gespannt auf deinen Blog, werde ihn gerne besuchen. Wenn du Fragen hast, nur zu, ich bin schon ein Weilchen bei WordPress, vielleicht kann ich dir helfen.

      Lieber Gruss

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  5. In der Tat. Rennste kopflos (ohne vorher nachzudenken) durch die Welt, kann allerhand passieren. Ein einfaches Beispiel: wenn ich in den Supermarkt einkaufen gehe ohne mir vorher zu überlegen was ich eigentlich kaufen möchte, werde ich die Hälfte vergessen. Ergo vorher überlegen und Einkaufszettel schreiben. Wer nicht denkt ist meiner Meinung nach eines: dumm! 🙂

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  6. Für mich bist du ein gutes Beispiel für einen (nach)denkenden Menschen, der Kunst(handwerk) und Denken zu einer Symbiose bringt. Piaget nannte Denken „verinnerlichtes Handeln“. So beeinflusst Dein Denken Deine Kunst und umgekehrt. In deinem Schreiben manifestiert sich diese Symbiose. Das zeichnet Dich aus. Weiter ist es wohl auch dein Nicht-sicher-sein und dein Zweifeln, das dein Denken befördert. Von Hieronymus Bosch gibt es ein Bild mit vier archetypischen Menschen, die Jesus die Dornenkorone aufsetzen. Einer ist der „Wissende“, der glaubt, es zu wissen und damit die Bereitschaft verliert zu zweifeln und zu denken. Zweifeln und Denken und es dann zu formulieren, ist Dein Kapital.

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