Wenn du weg bist

Nicht Kilometer trennen,

die Seelen treiben weg.

Wo vorher Liebe war und Licht,

ist Stille bloss und Leere.

Wolken hangen, tief und dunkel,

statt der Sonne, die du warst.

Tage, die schier endlos scheinen,

ausgelutscht und öde nun.

Einsamkeit – sie will erdrücken,

Ersticken droht mir – nach und nach;

Ich will es schreien, dass du’s hörst,

doch es bleibt still, es kommt kein Ton.

Und plötzlich fühl’ ich mich nur  noch allein,

sollt’ es das gewesen sein?

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