Grau

Der Himmel hängt
um Stufen tiefer,
bedrückt durch eisig’ Grau.
Die Bäume kahl
und schweigend,
leblos.
Alles steht
und liegt
brach.
Nirgends geht
oder weht
noch Leben.
Bin es ich,
die’s bewirkt
aus mir heraus.
Ist es dies,
was in mir wirkt,
mich drückt?
Wechselwirkung,
Wechselstrom
oder Zufall bloss?

Die Verfasserin sehnt sich nach Sonne…

3 Comments

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  1. Shari hat schon recht, finde ich. Und Du natürlich auch.
    Es gibt wohl einen Zusammenhang zwischen Sonnenschein und der individuellen Laune. Wenn ich rausschaue fällt es schwer, fröhlich zu sein. Wenn die Sonne lacht ist es schwerer, schlecht gelaunt zu sein. Etwas poetischer formuliert vielleicht:
    „Die Melancholie bahnt sich ihren Weg in Herzen, die dafür bereit sind“. (das ist sam oth-tauglich)

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  2. ich denke es ist ein Wechselspiel von aussen und innen. Das Grau draussen ist offensichtlich da, es ist sichtbar. Das Grau im Innern fühlt man auch, es ist auch auf seine Art real, nicht immer zuordenbar, aber da. Das grau draussen dringt ein, wenn die Tür offen ist, wenn im Innern schon grau da ist, entsteht wohl so etwas wie eine Wechselwirkung, Grau zieht Grau, und die Spirale dreht abwärts. Die Farben verschwinden, das Grau nimmt überhand.

    I

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