Wir

Keine Worte
Nur noch Fühlen.

Schreibe nieder,
streiche durch.

Fliege hoch
und tauche nieder.

Frage viel
und weiss doch nichts.

Wo führt es hin,
was wird es werden?

Es fehlt die Antwort,
fehlt das Ziel.

Gib mir ein Zeichen,
zeig’mir Wege.

Ich möcht’ sie sehen,
werde sie geh’n.

Was wirklich zählt?
Das ist nur eines:

Wir geh’n zusammen,
geh’n als wir.

Wir sind

Ich bin ich –
so ganz und gar
und doch nur halb,
da nur ein Teil
des grossen Ganzen.

Ich steh für mich,
stets ein und hin,
doch auch für dich
und neben dir –
gar überall.

Denn nur durch dich
fand ich zu mir
und lebte auf.
Weil nur mit dir,
ergab es Sinn.

Jeder steht,
als Ich und ganz,
ein fürs Du,
das erst das Ich
erfüllen mag.

Nur im Wir
zeigt sich das Ganze,
das zu leben lohnt,
wenn jeder ist
und beide sind.