Tagesbild: Katze im Skizzenbuch

Guten Morgen
Als Kind waren wir immer in einem Hotel mit zugehörigem Bauernhof in den Ferien. In den Ställen tummelten sich die Katzen, sie waren mehrheitlich wild und doch versuchten wir Kinder, sie zu zähmen. Wie schön, wenn sich eine wirklich mal streicheln liess. Ich hätte mit immer als Hundemensch bezeichnet, bin auch mit Hunden aufgewachsen. Als ich auszog, zog ich mit einer Katze zusammen, da ein Hund nicht in meinen Alltag gepasst hätte und ich ohne Tier nicht leben wollte. Wie naiv war ich gewesen, als ich dachte, eine Katze sei wie ein Hund, die müsse nur nicht raus. Es war ein regelrechtes Zusammenraufen, doch wir haben es gut hingekriegt.

Viel später wurde dann der Traum vom eigenen Hund doch wahr, zuerst noch parallel mit Katze, später dann allein. Hätte man mich noch vor wenigen Tagen gefragt, ob ich ein Katzen- oder Hundemensch bin, wäre die überzeugte Antwort gewesen: Hundemensch. Doch dann sah ich diese Sendung im TV. Und war fasziniert. Ich sass wohl die ganze Zeit mit einem Strahlen im Gesicht vor dieser Kiste und war wie gebannt. Danach musste ich gleich eine Katze zeichnen. Und erinnerte mich dabei, dass mein Name bei den Pfadfindern Felia gewesen ist – damals sagten sie mir, das hiesse Katze auf Ägyptisch. Ich habe das heute nachgeprüft, es heisst „die Glückliche“, „die Helfende“, „die Erfolgreiche“. Auch nicht schlecht.

Was bin ich denn nun? Hunde- oder Katzenmensch? Und ihr?

Habt einen schönen Tag! 💕