Balthasar Glättli (Grüne) will Zweitwohnungen zu Flüchtlingsunterkünften machen… irgendwie mutet das ein wenig wie Zwangsenteignung an… die Bürgerlichen erfreuen dafür überraschend: Reiche sollen aus subventionierten Wohnungen ausziehen müssen. Besteht noch Hoffnung, dass die Mitte sich wieder findet und sich über kurz oder lang eine wählbare Politik herauskristallisiert? Eine, in der nicht nur polemisiert und mit heisser Luft gewedelt wird, in der nicht linksidealistische Kommunismusphantasien in rosa Wölkchen gepackt werden, sondern Menschen aufgrund ihrer Leistungskraft behandelt werden?
Vielleicht ist auch die Hoffnung ein rosa Wölkchen, aber ich glaub mal dran, denn: Zuletzt aber bleiben Glaube, Liebe Hoffnung. Zwar obsiegt im Spruch die Liebe, aber die Hoffnung folgt zugleich.