„Im Bewusstsein des Leides, das durch unachtsame Rede und durch die Unfähigkeit, anderen zuzuhören, entsteht, gelobe ich, liebevolles Sprechen und aufmerksames, mitfühlendes Zuhören zu entwickeln, um meinen Mitmenschen Freude und Glück zu bereiten und ihre Sorgen lindern zu helfen.“ (Thich Nhat Hanh)

Ich habe mich selber schon dabei ertappt, dass ich bereits Antworten suchte, bevor mein Gegenüber fertig gesprochen hat. Natürlich kriegte ich noch mit einem Ohr mit, was er mir sagte, aber wirklich präsent war ich doch nicht mehr. Und bestimmt ist mir auch schon das eine oder andere unachtsame Wort über die Lippen, das zu harsch klang, zu impulsiv und auch verletzend. Wenn mir das im Nachhinein bewusst wird, wünschte ich, ich hätte meine Worte zuerst durch die drei Siebe des Sokrates gelassen:

Ist es wahr? Bin ich wirklich sicher, dass es so ist, wie ich sage, oder ist es nur eine Meinung oder gar Hören-Sagen?
Ist es gut? Ist das, was ich sage, gut, sind es meine Absichten?
Ist es notwendig? Muss ich das wirklich sagen oder könnte ich auch genauso gut schweigen?

So manches bliebe da wohl ungesagt und das wäre vielleicht auch besser. Worte können Waffen sein, sie können aber auch Freude bereiten. Schön wäre, wir würden mehr Worte der zweiten Sorte finden.

Das Leben ist schön. Am Weg blühen wunderbare Blumen, du musst sie nur sehen, dann wird dein Leben ein Fest. Siehst du alles schwarz? Sei achtsamer, schon wird es kunterbunt.

Wir leben in einer Zeit, die viel darauf setzt, dass wir glücklich sein müssen. Wer nicht glücklich ist, macht etwas falsch. Er hat schlicht nicht begriffen, worauf es ankommt. Er dreht zu viel in der Vergangenheit, denkt zu oft in Zukunftsplänen, verpasst das Hier und Jetzt, beachtet nicht die kleinen Schönheiten. Kein Wunder, ist das Leben so Plage. Dabei gäbe es einfache Mittel. Allheilmittel: Achtsamkeit. Mindfulness. Mitgefühl. Yoga. Und so vieles mehr. Ganze Ausbildungen schiessen aus dem Boden. Atme dich glücklich. Denke dich gesund.

Ist Achtsamkeit wirklich ein Allheilmittel? Bin ich automatisch glücklich, wenn ich achtsam bin? Wohl kaum. Wie alles im Leben, ist es auch hier: Nichts ist für jeden und alles hat Kehrseiten. Wichtig ist, was man daraus macht.

Ich kann ganz achtsam wahrnehmen, was alles passiert. Ich kann es in allen kleinen Details zerpflücken. Und mich dran aufhängen. Ich kann mich auch dem Druck aussetzen, dass ich nun achtsam sein müsste, weil Achtsamkeit glücklich macht. Und wenn ich nicht glücklich bin, dann war ich nicht achtsam genug. Ich kann von Yoga-Stunde zu Yoga-Stunde rennen, in der Hoffnung, Entspannung zu finden, wo ein Essen mit einer Freundin diese sofort gebracht hätte. Ich kann mich für einen Atem-Kurs verpflichten, welcher mir Entspannung und Gesundheit bringen soll, nur um zu merken, dass er schlicht noch ein Termin mehr in meiner Agenda ist, die sonst schon überquillt. Aber he: Es ist für die gute Sache… Ich muss doch glücklich sein. Und entspannt. Jeder kann das. Und man weiss wie.

Oder doch nicht? Sind das alles zwar keine schlechten Dinge, aber doch nicht für jeden gemacht? Sind Achtsamkeit, Atemübungen, Yoga und all das vielleicht durchaus gesund, aber nur in Massen und auch in bestimmten Grenzen? Ist stets selig glückliches Lächeln nicht doch nur eine Marketingerfindung und keine Folge der richtig eingesetzten Allheilmittelformel? Muss ich immer glücklich sein? Will ich es? Kann ich es?

Ich denke nein. Nicht dass ich gerne unglücklich bin oder leide, aber ich habe durchaus oft erlebt, dass mich Phasen des Leidens weiter brachten. Ich habe etwas gelernt. Über mich. Über das Leben. Vor die Wahl gestellt, würde ich das Leiden trotzdem gerne meiden, nur: Es gehört zum Leben dazu. Es ist die eine Seite der Medaille. Glück die andere. Es stellt sich ein, wenn mir Dinge klar werden. Nicht durch Programme. Nicht durch Begriffe. Nicht auf einem vorgefertigten Weg. Durch das pralle Leben. Mit allen Facetten.

Achtsamkeit ist toll. Das Wissen darum, dass es neben all dem Leid noch Schönes gibt, hilfreich. Es hilft, nicht im Elend zu versinken, wenn dieses zu überborden droht. Es hilft, Mittel und Wege zu haben, sich selber vor dem Ertrinken zu retten, wenn der Boden unter den Füssen schwindet. Nur: Der Boden darf ab und an schwinden. Das Leben ist ab und an schmerzhaft. Und nicht jeder muss oder kann diesen Schmerz einfach wegatmen oder auf der Matte wegturnen. Im Gegenteil: Zu wissen, dass man auch mal leiden darf, dass das Leben schlicht auch mal scheisse ist, hilft ungemein, gelassener damit umzugehen. Das Wissen, dass wir alle leiden, dass wir alle uns dabei aber wünschen, es nicht zu tun, hilft, sich nicht allein zu fühlen in dem Leid. Und es hilft, einem Menschen, der leidet, offen gegenüber zu treten und ihn nicht nur auf irgendwelche Allheilmittel zu verweisen, da eines ja nun gar nicht geht: Zu leiden.

Der Anspruch, das Leben müsste immer wunderbar sein, die nötige Achtsamkeit für das Schöne würde dabei helfen, ist eine gnadenlose Überforderung. Sie suggeriert, dass der, welcher leidet, nicht in Ordnung ist. Er hat nicht genug getan, um glücklich zu sein. Er hat sich nicht genügend angestrengt. Und dabei ist er schlicht nur eines: Am Leben. So, wie das Leben halt ist. Mit Hochs und Tiefs. Und beide dürfen sein. Damit plädiere ich nicht für ein sich Suhlen im Elend, sondern dafür, sich auch dunkle Momente zuzugestehen. Und sich dann wieder dem Licht zuzuwenden. Im Wissen, dass beides sein kann. Und ist.

„Recht sehen und hören ist der erste Schritt zur Wahrheit des Lebens.“ Johann Heinrich Pestalozzi

Siehst du, was wirklich da ist, oder nur das, wovon du denkst, dass es da wäre, weil du es täglich gesehen hast und eigentlich gar nicht mehr wirklich hinschaust?

Hörst du, was wirklich gesagt wird, oder hörst du nur das, wovon du denkst, dass der andere es sagt, weil du denkst, ihn zu kennen und zu wissen, was er sagen will?

Und denkst du, dass du mit dem, was du siehst und hörst, wirklich die Welt da draussen wahrnimmst, oder nur immer deine eigene (beschränkte) Sicht derselben? Und wie wäre es wohl, wenn du den Blick und die Ohren öffnen würdest für das, was wirklich ist?

„Aufmerksamkeit, mein Sohn, ist,
was ich dir empfehle;
bei dem, wobei du bist, zu sein mit ganzer Seele.“
Friedrich Rückert

Ich habe kürzlich einen Kuchen gebacken. Sieben Zutaten waren zu verwenden, zwei habe ich vergessen, da ich – husch husch – noch nebenher andere Dinge machte. Nun war das kein Drama, es gab einfach keinen Kuchen zum Kaffee, dafür viel Gelächter über das Versäumnis, aber:

Manchmal geht auch etwas in die Hosen, weil wir schlicht zu viel nebenher tun, das gravierende Konsequenzen hat. Und wie leicht wäre es gewesen, das zu vermeiden, hätten wir uns nur ganz auf das konzentriert, was wir gerade taten.

„Alles läßt sich überwinden durch Standhaftigkeit; alles läßt sich vergessen, wenn man seine Aufmerksamkeit auf einen andern Gegenstand heftet.“ Adolph Freiherr von Knigge

Jemand hat dich geärgert? Wieso schenkst du ihm noch mehr von deiner Zeit, indem du über ihn nachdenkst? Jemand hat dir Unrecht getan? Wieso vergeudest du deine Zeit mit Racheplänen, statt dir etwas Gutes zu gönnen? Das Schicksal meinte es nicht gut mit dir? Du kannst es nicht ändern, aber indem du nur noch daran denkst, wird auch die Zeit, die du mit Schönem füllen könntest, davon beeinträchtigt.

Das Leben ist nicht immer schön und bunt und wunderbar, mitunter setzt es uns zu. Das können wir oft nicht ändern. Was aber in unserer Hand liegt, ist, wie viel Energie wir an das weniger Schöne verschenken.

„Jede Minute, die wir damit verschwenden, uns um die Zukunft zu sorgen oder die Vergangenheit zu bedauern, ist eine Minute, in der wir unsere Verabredung mit mit dem Leben verpassen.“ (Thich Nhat Hanh)

Was war, war, wir können es nicht ändern. Ebensowenig wissen wir wirklich, was kommt – wir werden es sehen, wenn es eintrifft. Alles, was wir haben, ist das heute. Nur heute können wir wirklich leben, heute können wir was bewirken.

Das bedeutet nicht, dass man sich nicht an gestern erinnern darf. Ebenso kann man sich mal hinterfragen in seinem Tun von gestern, um nicht heute ähnliche Fehler wieder zu machen. Auch können wir durchaus Pläne schmieden für die Zukunft, damit wir heute wissen, in welche Richtung wir gehen wollen, um unsere Ziele auch zu erreichen.

Was aber sicher wenig bringt, ist, wenn wir uns den Kopf zermartern wegen Dingen, die schlicht ausser unserer Reichweite sind. Horrorszenarien ausmalen, was alles passieren könnte, wird uns weder davor schützen, dass es passiert, noch gibt es uns etwas an die Hand, dann angemessen zu reagieren. Alles, was wir können, ist, das Heute so zu leben, dass wir das uns Mögliche getan haben, dass es ein gutes Morgen wird.

„Nimm dich voll Menschenhuld der Kleinsten willig an. Auch wisse, daß dir oft der Kleinste nützen kann.“ Karl Wilhelm Ramler

Wieso kümmerst du dich um andere Menschen? Weil es dir ein Anliegen ist? Weil du hoffst, dass auch was zurück kommt? Weil du dir etwas für dich davon versprichst?

Wirkliche Anteilnahme ist nicht berechnend. Wenn ich etwas gebe, muss ich dafür nicht auch etwas kriegen. Ich bin aber überzeugt, dass der, welcher von ganzem Herzen und wirklich anteilnehmend gibt, immer genug zurück bekommt. Vielleicht nicht von dem, dem er gegeben hat, sondern durchs Leben von anderen. Und dies vielleicht gerade drum, weil sie einen als einen Menschen erkennen, der ohne auf den eigenen Profit zu achten, Anteil nimmt. Und gibt.

Und nicht zuletzt: Gutes tun tut immer auch einem selber gut. Insofern kriegt man immer sofort etwas zurück, wenn man Gutes tut.

„Das ist eben die Eigenschaft der wahren Aufmerksamkeit, daß sie im Augenblick das Nichts zu Allem macht.“ Johann Wolfgang von Goethe

Wenn wir unsere volle Aufmerksamkeit auf etwas richten, hat daneben nichts mehr Platz. Egal wie klein oder gross das so beachtete ist: Es ist in dem Moment alles für uns. Wenn wir uns ganz unserem Hobby hingeben, verlieren wir förmlich das Gefühl für Zeit, wir sind tief in unserem Tun versunken. Schön!
Aber: Wie oft geht es uns genau so, wenn wir ein Problem haben? Wir sehen nur noch dieses, kreisen den ganzen Tag darum, sehen all die anderen – oft auch guten – Dinge in unserem Leben kaum mehr.

Aufmerksamkeit alleine ist nicht per se gut oder schlecht, die Frage ist immer auch: Worauf richten wir sie?

„Es ist leicht, einen Schlafenden zu wecken, aber die Achtlosen sind so gut wie tot.“ Abu’l Madschd Madschdud Sana’i

Ist es dir auch schon passiert, dass du dich am Abend hingesetzt hast und dich gefragt, was du eigentlich an dem Tag alles gemacht hast? Wie oft laufen wir quasi im Automatenmodus durch die Welt und nehmen diese nicht wirklich wahr? Wie oft nehmen wir uns selber nicht wahr, sondern funktionieren einfach?

Manchmal muss erst etwas passieren, damit wir realisieren, wo wir im Leben eigentlich stehen und was wir durchs Leben tragen. Vielleicht könnten wir das eine oder andere vermeiden, würden wir schon vorher immer mal wieder bewusst innehalten und achtsam wahrnehmen, wie sich unser Leben anfühlt, wie wir uns in unserem Leben fühlen, wie sich unser Körper anfühlt, wie sich unsere Seele fühlt.

„Wie selten ist der reine Blick, das bereite Herz, der aufmerksame Sinn?“ Hugo von Hofmannsthal

Je älter wir werden, desto mehr haben wir erfahren, erlebt, auch durchlitten. Alles, was uns im Leben begegnet, hinterlässt Spuren – tiefe, schmerzhafte, auch schöne. Sie prägen unser Sein, damit auch unser Verhalten. Vor allem Verletzungen aus der Vergangenheit können dazu führen, dass wir uns verschliessen, so denken, Herz und Seele schützen zu können.

Leider schützen wir uns damit nicht nur, oft verletzen wir uns auch selber immer wieder durch dieses Verschliessen. Und oft verpassen wir auch wunderbare Chancen, weil wir uns nicht trauen, wirklich mit offenem Herzen und Blick durchs Leben zu gehen.

Das Leben erfordert mitunter Mut. Ein offenes Herz lässt alles rein. So nicht nur Schweres, sondern immer auch Schönes. Und das hilft, das Schwere zu tragen.

„Achtsamkeit ist ein aufmerksames Beobachten, ein Gewahrsein, das völlig frei von Motiven oder Wünschen ist, ein Beobachten ohne jegliche Interpretation oder Verzerrung.“ (Jiddu Krishnamurti)

Wir neigen dazu, wenn wir etwas sehen, dieses gleich zu beurteilen. Gegenstände, Menschen, Situationen – alles kriegt einen Stempel aufgedrückt, welchen wir durch unsere Erfahrungen in der Vergangenheit geprägt haben. Oft schauen wir gar nicht mehr genau hin, wir wissen ja – so denken wir – schon bescheid.

Nur: Ist die heutige Situation wirklich genau gleich wie die letzte, aufgrund derer wir sie bewerten? Ist der Mensch vor uns wirklich genau so, wie der, an den er uns erinnert mit seinem Verhalten? Ist der Baum wirklich einfach nur ein Baum wie tausend andere oder aber zeichnet ihn nicht doch etwas Spezielles aus?

Nur wenn wir die Dinge achtsam anschauen, wenn wir sie in ihrem heutigen Sein, wie es sich uns präsentiert, wahrnehmen, sehen wir sie, wie sie wirklich sind. Ansonsten sehen wir nur das, was wir aus uns selber in sie hineinlesen.

„Auf alles, was der Mensch vornimmt, muß er seine ungeteilte Aufmerksamkeit oder sein Ich richten.“ Novalis

Geht es dir auch so, dass du ab und an tausend Dinge aufs Mal machst, ganz vieles mal schnell nebenher erledigst? Das mag bei einigen Routinedingen gut funktionieren, auch wenn es Studien gibt, dass man gar nicht effizienter ist, wenn man die Dinge gleichzeitig statt hintereinander macht (und ob es einem wirklich gut tut, ist die andere Frage).

Wenn du aber ein Ziel hast, etwas wirklich willst, musst du es mit ganzem Engagement und voller Aufmerksamkeit verfolgen. Was man nur halbherzig verfolgt, kommt meist auch genau so raus: halbpatzig. Es ist einerseits ein Ausdruck deines Wunsches, etwas zu erreichen, wenn du dich diesem voll widmest. Andererseits gibst du dem Wunsch erst durch deinen Einsatz auch den Wert, von dem du behauptest, dass er ihn hat für dich.

Wenn du also ein Ziel hast, setze deine ganze Energie in dessen Verfolgung. Nur so gibst du wirklich alles, was du kannst, um es zu erreichen.

„Man sieht oft etwas hundertmal, tausendmal, ehe man es zum ersten Male wirklich sieht.“ (Christian Morgenstern)

Ist es dir auch schon einmal passiert, dass du durch eine Strasse gingst und plötzlich ein Haus sahst, das dir vorher noch nie aufgefallen ist? Oft laufen wir mit Scheuklappen durch die Gegend, sind entweder in Gedanken versunken, ins Gespräch vertieft oder – wie so oft – mit den Augen auf den Handy-Bildschirm geheftet. Dabei wäre da draussen eine ganze vielfältige und bunte Welt, die nur gesehen werden möchte. Und die neue Inspirationen und auch Freuden bringen könnte – wenn man sie sähe.

Vielleicht beim nächsten Gang durch die alltäglichen Strassen die Augen besondern offen halten, um all das zu sehen, was uns vielleicht sonst entgangen ist?

„Man muss viel gelernt haben, um über das, was man nicht weiss, fragen zu können.“ (Jean-Jacques Rousseau)

Sokrates ist bekannt für seinen Ausspruch, dass er wisse, dass er nichts weiss. Dieser Spruch könnte wie Koketterie anmuten, wenn man bedenkt, dass er als weisester Mensch galt damals. Und gerade der Mensch hat eine Dialogform gepflegt, die mehrheitlich aus Fragen bestand. Im Gespräch ging er auf den anderen ein und hinterfragte immer wieder festgefahrene Annahmen.

„Ist das wirklich so?“

Wie oft versteigen wir uns in unsere eigenen Meinungen, setzen sie als sakrosankt und lassen nicht mehr dran rütteln? Wie oft geraten wir deswegen sogar in Streitdiskussionen und fühlen uns schlussendlich schlecht, weil die Diskussion lief, wie sie lief, oder weil wir merken mussten, dass so manches Festgefahrene doch nicht der Wahrheit letzter Schluss war?

Alles zu wissen (oder es zu glauben) ist kein Zeichen wirklicher Weisheit. Die Offenheit, Dinge in Frage zu stellen, mitunter auch sich selber, zeugt von einer Grösse gepaart mit Demut. Die erreicht man nur, wenn man aus den Erfahrungen lernt – allem voran: Es gibt die eine Wahrheit nicht, die Wirklichkeit lässt sich von verschiedenen Seiten betrachten, und erst durch Fragen lernt man andere, einem nicht sichtbare, kennen.