Kreativität erschafft. Creare, schaffen. Etwas zu erschaffen heisst aber nicht, dass vorher nicht schon etwas da ist. Schliesslich leben wir nicht im luftleeren Raum, sind selten die Ersten irgendwo.

Peter Jenny KreativePeter Jenny bringt mit „Kreative Interventionen“ bereits das zehnte Buch in seiner Reihe „Schule des Sehens“ auf den Markt. Die Botschaft lautet: Nichts ist je fertig, nichts beginnt je bei null. Er will anregen, weiterzudenken, will anregen, zu erforschen. Nicht einfach bei der Wahrnehmung stehen bleiben, sondern neue Wege gehen. Eigene Visionen entwickeln, eigene Botschaften verkünden aufbauend auf dem, was da ist.

Peter Jenny plädiert für Neugier und Motivation, zu lernen. Er wendet sich an Autodidakten, die selber die Bildwelt erkunden wollen, ohne Lehrer, ohne vorgefertigte Meinungen, sondern mit offenem Blick.

Den Blick auf Altbekanntes wagen, mit der Absicht, Unbekanntes dabei zu entdecken, ist ein wichtiger Ansporn…

Schon bestehende Bilder zu übermalen oder überkritzeln sei, so Jenny, schon immer gemacht worden. Es zeuge nicht von Respektlosigkeit, sondern vom Weiterdenken und auch oft von Humor. Er fordert darum auf, schon Bestehendes genau anzusehen, darin Neues zu entdecken und diesem Ausdruck zu geben.

Das Geniale ist ja, dass wir nicht immer alles selbst erfinden müssen, um unseren Einfallsreichtum anzustacheln. Auch das bereits Gedachte ist Kreditwürdig für Neues.

Auch in diesem Buch setzt sich Peter Jenny wieder ein für den Mut. Es gibt kein Richtig oder Falsch. Es gibt nur einen Weg des Ausdrucks, den man für sich finden kann. Dabei helfen ein offener Blick und die Bereitschaft, drauflos zu kritzeln. Wir sind alle (an)schauende Wesen, Bilder sind Tag und Nacht präsent. Peter Jenny möchte dazu einladen, mit den Bildern zu spielen, neue Welten zu entdecken, indem man alte erkundet, anschaut, weiterentwickelt, Neues kreiert.

Wie sagte schon Schiller:

Der Mensch ist nur da ganz Mensch, wo er spielt.

Mit seinem Buch „Kreative Interventionen“ liefert er einen wunderbaren Spielplatz. verschiedene Übungen laden dazu ein, die eigene Kreativität zu leben, Zusammenhänge zu finden, die vorher so nicht da waren, Neues in bereits Bestehendes zu zeichnen.

Fazit

Ein wunderbar lebendiges Buch, ein wunderbar anregendes Buch, eine Spielwiese für alle die, welche sich und der Welt wieder neu und kreativ begegnen wollen, ausgerüstet mit Stift und Papier. Absolut empfehlenswert.

Der Autor
peter-jenny-300x300Peter Jenny hat in 30 Jahren als Professor an der renommierten ETH Zürich Generationen von Gestaltern geprägt. Seine »Schule des Sehens« ist die ideale Grundlage gestalterischer Tätigkeit und künstlerischer Aktivität und umfasst inzwischen 10 handliche Büchlein, die weltweit auf begeisterte Resonanz treffen.

Angaben zum Buch:

Taschenbuch: 224 Seiten
Verlag: Verlag Hermann Schmidt (24. September 2019)
ISBN: 978-3874399357
Preis: EUR: 12.80 ; CHF 19.90

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Motive erfassen – reduziert zeichnen

HübnerWeglassen2Urban Sketching ist ein Trend, der sich in den letzten Jahren etabliert hat und immer mehr anzieht. Oft steht man aber vor dem Problem, wie eine Situation erfassen, die einen mit vielen Details zu überfordern droht. Auch die Zeit ist ab und an knapp – kriegt man es trotzdem hin, eine Skizze ins Sketchbook zu machen?

Hier setzt Jens Hübner in seinem neusten Buch an. Er zeigt, wie man Situationen erfassen kann und durch das Weglassen „unnötiger“ Details eine Skizze in wenig Zeit aufs Papier bringt. Die vorgestellten Techniken sollen helfen, den Blick für das Wesentliche zu schärfen – etwas, das auch im Leben wichtig ist bei der zunehmenden Masse an Informationen, die auf uns einströmt.

Reduzieren kann man an verschiedenen Punkten:

  • beim verwendeten Material: Wenn man nicht erst eine Staffelei aufbauen, aus 20 Papiersorten auswählen und dann verschiedene Malutensilien auspacken muss, spart man schon viel Zeit. Anhand verschiedener Techniken erläutert Jens Hübner verschiedene Herangehensweisen an Skizzen und illustriert die immer auch mit eigenen Bild-Beispielen.
  • bei den eingesetzten Techniken: durch Reduktion auf Kontraste und den gezielten Einsatz von Farbe (einer vielleicht redzuierten Farbpalette) lassen sich Szenen schnell erfassen
  • bei den Motiven: Man muss von einer Szene nicht alles zeichnen, es reicht, sich auf wenige (zentrale) Motive zu beschränken, den Rest kann man weglassen oder gegebenenfalls auch andeuten.

Hübnerweglassen3Die Kunst des Weglassens ist eine sehr gelungene Anleitung, wie man auch bei knapper Zeit etwas Schönes aufs Papier bringen kann. Dabei ist immer auch wichtig, so der Autor, nicht das Meisterwerk anzustreben, sondern eine Skizze, die das Wichtige an einem Augenblick festhält und auch später beim erneuten Betrachten Erinnerungen zurückbringt.

Fazit:
Ein gut durchdachtes, informatives und anschaulich illustriertes Buch, für alle, die gerne zeichnen und sich inspirieren lassen wollen. Sehr empfehlenswert.

Zum Autor
Der in Berlin lebende Künstler und Diplom Designer Jens Hübner ist 1964 in Wittenburg/Mecklenburg geboren. Nach seinem Studium in Deutschland und Nordamerika war er 10 Jahre Mitinhaber einer Designagentur. Seit seiner Kindheit verarbeitet er seine Eindrücke in Form von spontanen Collagen, Reiseskizzen und Aquarellen in seinen visuellen Tagebüchern.
Während einer zweijährigen Weltumrundung per Fahrrad entwickelte er seine Methodik des Zeichnens und Aquarellierens auf Reisen. Diese vermittelt er als Dozent und Reiseleiter in verschiedenen Seminaren. In Deutschland, Indien, Ost Timor, Japan, Neuseeland, Brasilien, Südafrika und Äthiopien präsentierte er seine Arbeitsweise in Produktpräsentationen, Workshops, Ausstellungen oder Vorträgen. (zit. nach der Homepage des Autors: LINK)

Angaben zum Buch:
HübnerWeglassenGebundene Ausgabe: 144 Seiten
Verlag: Edition Michael Fischer; Auflage: 1 (17. August 2017)
ISBN-NR: 978-3863556877
Preis: EUR: 19.99 ; CHF 29.90

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 Die Fotoschule in Bildern

Warum denn in die Ferne schweifen…? Der Garten vor der Haustür oder der Schrebergarten – und mag er noch so klein sein – ist nicht nur ein bequemes, sondern oft auch ein überaus lohnendes fotografisches Jagdrevier.

Mit dieser Einleitung fängt das erste Kapitel des vorliegenden Fotokurses für Makrofotografie an. Es folgen einzelne Bilder von den drei Autoren, zu jedem Bild plaudert der jeweilige Fotograf aus dem Nähkästchen, erzählt, wie er auf das Motiv stiess und was er dabei beachten musste, um es genau so abzubilden.

Die einzelnen Kapitel lauten wie folgt:

  • Im eigenen Garten
  • Auf der Wiese
  • Im Wald
  • Am und im Wasser
  • Im Schmetterlingshaus
  • In den Morgenstunden
  • In der Abenddämmerung
  • Makromotive im Winter
  • Im Heimstudio

Zwischendurch gibt es immer wieder Exkurse, die sich ausgewählten Themen widmen wie Bildkomosition, fotografische Grundlagen, Bildbearbeitung und andere mehr.

Dieses Vorgehen mag den Leser irritieren, er vermisst vielleicht sogar den ansonsten typischen Lehrgangsaufbau, welcher vom Material über technische Grundlagen geht und – wenn übermakrofotografiehaupt – am Schluss noch praktische Übungen anhängt. Es lohnt sich aber, diesem ungewöhnlichen Ansatz eine Chance zu geben, denn erstens liest es sich sehr locker, zweitens erfährt man dabei ganz viel auf unterhaltsame Weise, das vielleicht in Theoriefluten untergegangen wäre, und drittens sieht man, wie unterschiedliche Fotografen mit unterschiedlichem Werkzeug, Blick und Anspruch unterschiedlich auf ihr Objekt zugehen. Zudem ist es interessant zu sehen, wie ein Foto mit gewissen Einstellungen aussieht, da man so ganz genau die einzelnen Einstellungen nachvollziehen kann und sieht, welche Effekte sie nach sich ziehen.

Was sicher wichtig ist für dieses Buch, sind Grundkenntnisse über die wichtigsten Begriffe in der Fotografie (Blende, Verlusszeit, ISO-Wert, Weissabgleich, Belichtung, Brennweite, Schärfentiefe, etc.), da man ansonsten wenig versteht. Zwar sind im Exkurs „Fotografische Grundlagen“ Blende, Belichtungszeit und ISO-Wert kurz beschrieben, mehr Kenntnisse sind aber sicher besser. Auch vom Exkurs über die Bildbearbeitung sollte man sich nicht zu viel versprechen, er ist eher rudimentär und zeigt eher die Haltung der einzelnen Fotografen zum Thema Bildbearbeitung als eine praktische Anleitung. Dies allerdings nur als Hinweis, damit keine falschen Erwartungen an das Buch gestellt werden, denn weder die Grundkenntnisse noch die Bildbearbeitung sind eigentlich Thema dieses Buches und somit ist dieser Abschnitt auch nicht als Kritik zu verstehen.

Alles in allem besticht diese „Fotoschule in Bildern“ durch eine hochwertige Aufmachung, ansprechendes Layout, wunderschöne Bilder und kompetent und lesbar geschriebene Texte.

Fazit:
Eine informative, unterhaltsam zu lesende und hochwertig gestaltete Einführung in die Makrofotografie. Sehr empfehlenswert!

Die Autoren
Eileen Hafke fotografiert seit 2008. Zur Fotografie und gleichzeitig auch zur Makrofotografie kam sie durch den Kunstunterricht in der 12. Klasse. Ihr Schwerpunkt in der Fotografie befindet sich in der künstlerischen Umsetzung von natürlichen Motiven. Sie hat schon verschiedene Gastbeiträge für diverse Internetseiten für Makrofotografen (wie beispielsweise www.makro-treff.de) verfasst. Eileen Hafke ist gelernte Diplom-Juristin.

Manfred Huszar fotografiert seit 23 Jahren. Hauptberuflich arbeitet er in einem Weiterbildungsinstitut; hier war er auch Lehrgangsleiter für den Fachbereich »Berufsfotografie«. Er ist Autor des Fotografieblogs www.zoomyboy.com und hält Makro-Workshops für die LIK Akademie ab.

Sandra Malz ist Autodidaktin und hat sich in den letzten Jahren ein umfangreiches Wissen über die Makrofotografie angeeignet. Ihr fotografischer Schwerpunkt liegt auf der Makro-Tierwelt. Ihre Motive findet sie hauptsächlich direkt vor ihrer Haustür in der Lüneburger Heide. Wenn es die Zeit zulässt, gibt sie ihr Wissen auch in Makro-Workshops weiter. Hauptberuflich arbeitet sie als Hörgeräteakustikerin.

Angaben zum Buch:
Taschenbuch: 330 Seiten
Verlag: Rheinwerk Verlag (27. Dezember 2016            )
ISBN-Nr: 978-3836242844
Preis: EUR 34.90 / CHF 47.90
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Anleitungen, Techniken und Tipps zum erfolgreichen Zeichnen

Matthias Claudius dichtete einst:

Wenn jemand eine Reise tut, so kann er was erzählen.

Georg Kleber zeigt in seinem Buch, was man auf Reisen noch tun kann: Nämlich das, was man antrifft, mit Bleistift im Skizzenbuch festhalten. Er gewährt dem Leser dabei einen Blick in seine eigenen Skizzenbücher und erklärt genau, was er wie getan hat, um den Moment festzuhalten.

Skizzenbücher werden spontan gefüllt. Sie sind das Sammelbecken von allem, was man sieht, erlebt und festhalten will.

KleberSkizzenbuchEs gibt eigentlich keine Regeln, was in ein Skizzenbuch gehört, das kann von der Tasse Kaffee vor einem über einzelne Bäume und Blumen bis hin zu ganzen Landschaften alles sein. Es muss auch nicht beim Zeichnen bleiben, ergänzende Notizen können dazu beitragen, beim Wiederbetrachten den gezeichneten Moment noch genauer wieder vor Augen zu führen.

Bei all dem geht es nicht darum, Museumskunst zu schaffen, so dass das Argument „ich kann aber doch gar nicht zeichnen“ hinfällig wird. Zeichnend wird man die Reise mit ganz neuen Augen wahrnehmen, sie bewusster wahrnehmen – und für sich persönliche Erinnerungen schaffen, wie es eine Kamera nie könnte. Damit der Einstieg ins Führen eines eigenen Skizzenbuchs leichter fällt, gibt Georg Kleber hilfreiche Tipps. nach einer kurzen Einführung ins benötigte Material (das mehr als überschaubar ist, schlussendlich lässt sich alles auf Papier und Bleistift reduzieren), wendet er sich den möglichen Motiven zu. Diese finden sich nicht nur auf Reisen, auch im Alltag gibt es eine Unmenge an Dingen, die man skizzieren könnte. Er geht weiter darauf ein, wie man Seiten komponieren kann, dass sie ausgewogen aussehen und wie man Schrift integrieren kann, so dass sie ins Bild passt und eine zusätzliche Information liefert. Auch technische Anleitungen zum Zeichnen liefert er auf eine verständliche Art, zum Beispiel, wie man die Perspektive richtig erfasst.

Das Buch macht Lust und Mut, Bleistift und Skizzenbuch zu schnappen und loszulegen. Durch die vielen Beispiele, Anleitungen und Erklärungen abgebildeter Skizzen gibt einem Georg Kleber alles mit auf den Weg, was man dazu wissen muss.

Fazit:
Ein informatives und inspirierendes Buch, für alle, die gerne zeichnen und die Welt fortan mit Bleistift und Skizzenbuch erobern wollen. Sehr empfehlenswert.

Zum Autor
Georg Kleber, geb. 1956, studierte Kunstpädagogik an der Universität Augsburg. Seit 1989 ist er als freischaffender Künstler tätig, als Dozent gibt er u.a. Kurse an der Universität Augsburg, der Schwaben-Akademie Irsee und der Kunstakademie Bad Reichenhall.

Angaben zum Buch:
Gebundene Ausgabe: 128 Seiten
Verlag: Edition Michael Fischer; Auflage: 1 (21. September 2017)
ISBN-NR: 978-3863558048
Preis: EUR: 19.99 ; CHF 28.90
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Die Fotoschule in Bildern

Tiere richtig ins Bild gesetzt

182_2-fold_2Wer hat nicht schon versucht, das eigene Haustier zu fotografieren, während dieses sich gar nicht modellike verhielt und sich meist just dann bewegte, wenn man den Auslöser drückte? Entstanden sind dann oft Fotos mit Katzen, die aus dem Bild laufen oder verwackelte Hundeköpfe. Damit ist nun Schluss.

50_2-fold_2Im vorliegenden Buch nehmen drei Tierfotografen den Leser mit auf eine Reise durch die Tierfotografie. Sie erklären anhand eigener Fotos, wie es zu den Aufnahmen kam und worauf man achten muss, um ein gutes Bild zu erhalten. Dabei erfährt man, dass es nicht immer nur auf das Hauptmotiv – das Tier – ankommt, sondern auch die Umgebung wichtig ist. Man lernt, dass manchmal eine kleine Änderung der Perspektive eine grosse Auswirkung auf das Gelingen haben kann oder wie man Licht gezielt einsetzt, um Wirkung zu erzielen.

Egal ob im Zoo, auf einer Safari in Afrika oder auf dem nächsten Bauernhof: Mit dem Wissen aus diesem Buch gelingen Tierfotos in Zukunft sicher besser. Gegliedert ist das Buch in folgende Kapitel:

  • Im Gehege oder Zoo
  • Wild und ungezähmt
  • In der Dämmerung und Nacht
  • Klein und flink
  • In der Kinderstube
  • Action
  • Beste Freunde
  • Abstraktionen

Zwischendurch gibt es immer wieder Exkurse, die sich ausgewählten Themen widmen wie Tieraufnahmen in Schwarz-Weiss, Ansitzfotografie, Vogelfotografie, ethische und rechtliche Aspekte bei der Tierfotografie und andere mehr.

TierfotografieWer Fotoschulen kennt, die mit viel technischen Begriffen daherkommen und am Schluss ein paar Übungen anhängen, der mag zuerst irritiert sein. Aber: Es lohnt sich, diesem ungewöhnlichen Ansatz eine Chance zu geben, denn erstens liest es sich sehr locker, zweitens erfährt man dabei ganz viel auf unterhaltsame Weise, das vielleicht in Theoriefluten untergegangen wäre, und drittens sieht man, wie unterschiedliche Fotografen mit unterschiedlichem Werkzeug, Blick und Anspruch unterschiedlich auf ihr Objekt zugehen. Zudem ist es interessant zu sehen, wie ein Foto mit gewissen Einstellungen aussieht, da man so ganz genau die einzelnen Einstellungen nachvollziehen kann und sieht, welche Effekte sie nach sich ziehen.

Was sicher wichtig ist für dieses Buch, sind Grundkenntnisse über die wichtigsten Begriffe in der Fotografie (Blende, Verlusszeit, ISO-Wert, Weissabgleich, Belichtung, Brennweite, Schärfentiefe, etc.), da diese hier nicht behandelt werden. Dies allerdings nur als Hinweis, damit keine falschen Erwartungen an das Buch gestellt werden, denn weder die Grundkenntnisse noch die Bildbearbeitung sind eigentlich Thema dieses Buches und somit ist dieser Abschnitt auch nicht als Kritik zu verstehen.

Alles in allem besticht diese „Fotoschule in Bildern“ durch eine hochwertige Aufmachung, ansprechendes Layout, wunderschöne Bilder und kompetent und lesbar geschriebene Texte.

Fazit:
Eine informative, unterhaltsam zu lesende und hochwertig gestaltete Einführung in die Tierfotografie. Sehr empfehlenswert!

Die Autoren
Lambert Heil fotografiert seit vielen Jahren Natur und Wildlife. Als Zoopädagoge im Münchner Tierpark Hellabrunn und Reiseveranstalter von Naturreisen kennt er sich bestens mit der Tierwelt aus. Im Rahmen vieler Fotokurse in Tierparks und Wildgehegen, aber auch auf Fotoreisen gibt er praktisches Wissen an Hobbyfotografen weiter. Als leidenschaftlicher Tierfotograf reist er deshalb mehrmals im Jahr mit Interessierten nach Afrika. Er hält darüber hinaus Vorträge zur Natur im Allgemeinen und zu Afrika im Besonderen.
www.lambo-ansichten.de
www.lambo-expeditionen.de

Julia Poker ist gelernte Mediengestalterin und fotografiert seit vielen Jahren Haustiere, vor allem Katzen, Hunde und Pferde. Authentische Aufnahmen, die den Charakter des einzelnen Tieres widerspiegeln, stehen im Mittelpunkt ihres fotografischen Arbeitens. Auf die Fotografie selbst ist sie durch ihren Hund gekommen – die Liebe zu Tieren im Allgemeinen ist auch die treibende Kraft für ihren Beruf. Neben Shootings im Studio und on location bietet sie auch Foto-Workshops an.
www.julia-poker.de

Joachim Wimmer zog es schon als Kind regelmäßig nach draußen in die Natur, wo er in seiner bayerischen Heimat die Wälder durchstreifte und Vögel beobachtete. Der gelernte Umweltingenieur betätigt sich heute auf allen Feldern der Naturfotografie. Das Draußensein und die Tatsache, immer flexibel auf das reagieren zu können, was sich fotografisch gerade anbietet, macht für ihn den Reiz der Tier- und Naturfotografie aus. Joachim Wimmer ist Vollmitglied der Gesellschaft Deutscher Tierfotografen (GDT).
www.wimmer-naturfoto.de

Angaben zum Buch:
Taschenbuch: 318 Seiten
Verlag: Rheinwerk Verlag (27. März 2017)
ISBN-Nr: 978-3836242509
Preis: EUR 34.90 / CHF 47.90
Zu kaufen in Ihrer Buchhandlung vor Ort oder online u.a. beim Rheinwerk Verlag selber sowie bei AMAZON.DE und BOOKS.CH

Schritt für Schritt zu perfekten Fotos

Schritt für Schritt bekommen Sie neue Einblicke in Faktoren wie Blende und Belichtungszeit und erfahren, wie sich diese auf das Bildergebnis auswirken. Dabei entdecken Sie, wie Sie die Möglichkeiten der Kamera für ihre kreativen Bildideen am besten nutzen können.

DigtalMit diesem Versprechen leitet Dietmar Spehr seine Einführung in die digitale Fotografie ein. Wer dabei nur Bahnhof versteht, weil er keine Ahnung hat, was eine Blende oder Belichtungszeit ist, der hat das richtige Buch in den Händen, denn der Autor hält, was er verspricht.

Jeder fängt mal an, keiner fällt als Meister vom Himmel. Am Anfang des Wunsches, gute Bilder zu schiessen, steht meist der Kamerakauf. Man schafft sich eine teure Digitalkamera an und merkt dann: Von selber werden auch damit die Fotos oft nicht so, wie man sie gerne hätte. Zwar hilft der Auto-Modus, keine groben Fehler zu machen, indem die Kamera selber die nötigen Einstellungen vornimmt und man nur noch auf den Auslöser drücken muss, man ahnt es aber bereits: Man könnte mit der Kamera viel mehr erreichen – wenn man sie verstehen würde. Da setzt das Buch an.

Zuerst erklärt Dietmar Spehr die technische Seite, die Kamera. Verschiedene Modelle werden vorgestellt und einzelne Bedienelemente erklärt. Danach geht es Schritt für Schritt durch die relevanten Themen der Fotografie, um schliesslich deren Anwendungsbereiche zu beleuchten.

Die einzelnen Kapitel lauten wie folgt:
1) Die digitale Kamera von A-Z erklärt
2) Ohne Licht kein Bild: Die richtige Belichtung
3) Scharfe Bilder: den Fokus gezielt setzen
4) Schwierige Lichtsituationen meistern
5) Klares Weiss und schöne Farben
6)Objektiv – so wichtig wie die Kamera
7) Sinnvolles Zubehör und Kamerapflege
8) Motive sehen und Bilder gestalten
9) Menschen fotografieren
10) Action- und Veranstaltungsfotos
11) Natur- und Landschaftsbilder
12) Mit der Kamera in der Stadt unterwegs
13) Tiere fotografieren
14) Nah- und Makrofotografie
15) Panorama und HDR
16) Die digitale Dunkelkammer

Im anschliessenden Glossar finden sich die wichtigsten Begriffe nochmals kurz erklärt und ein Stichwortverzeichnis lässt einen alles finden, was man kurz nachschlagen möchte.

Alles in allem besticht dieses Buch durch eine hochwertige Aufmachung, ansprechendes Layout, wunderschöne Bilder und kompetent und lesbar geschriebene Texte. Damit macht das Lernen Spass und gute Ergebnisse in der eigenen Fotografie werden sich bestimmt einstellen.

Fazit:
Eine informative, unterhaltsam zu lesende und hochwertig gestaltete Einführung in die digitale Fotografie. Sehr empfehlenswert!

Der Autor
Dietmar Spehr arbeitet als Journalist, Texter und Berater in München. Wichtig ist ihm dabei die klare und leicht verständliche Vermittlung von komplexen Zusammenhängen. Seit vielen Jahren ist Fotografie seine Leidenschaft. Die Technik versteht er dabei nicht als Selbstzweck, sondern als Mittel zur Umsetzung von kreativen Bildideen. www.dietmarspehr.de

Angaben zum Buch:
Taschenbuch: 423 Seiten
Verlag: Rheinwerk Verlag (28. April 2017)
ISBN-Nr: 978-3842102316
Preis: EUR 19.90 / CHF 29.90
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Wege zu einer besonderen Kunstform

Der Anlass zum Zeichnen ist komplex und lässt sich in Worten nur schwer beschreiben. Oft ist es ein interessanter Moment, ein Höhepunkt beim beobachten, der festgehalten werden will. Dabei muss einem klar sein, dass dieser augenblickliche Vorgang niemals in der gleichen Form wiederkommt. Das Gesehene soll deshalb in der Zeichnung gesichert werden.

SonnewendMonochromDas Festhalten eines Augenblicks ist immer subjektiv. Man entscheidet sich als Zeichner dafür, was man zeichnet und was man weglässt, sowie auch für die Art der Zeichnung. Piotr Sonnewend widmet sich in diesem Buch dem Monochromen Zeichnen. Er führt ein in die verschiedenen Papiere, die zum Zeichnen geeignet sind und wie man damit die Welt darstellen kann. Auch stellt er das geeignete Zeichenmaterial vor, indem er bei jedem aufzeigt, wie man damit arbeitet und wozu es am besten eingesetzt wird. Auch dem zeichnerischen Konzept und der Komposition widmet er sich, um aufzuzeigen, wie solche Vorüberlegungen das fertige Bild beeinflussen können.

Nach all der Technik geht Sonnewend in die Praxis und zeigt anhand von verschiedenen Motiven die jeweiligen Abläufe seines Zeichenprozesses vom weissen Blatt hin zu einem fertigen Bild. Dadurch lässt sich dieser Arbeitsprozess gut nachvollziehen und auch selber ausprobieren.

Fazit:
Ein sehr informatives Buch, das zum monochronen Zeichnen anregt und dieses auch gut anleitet. Sehr empfehlenswert!

Zum Autor
Piotr Sonnewend, 1953 in Poznan (Polen) geboren, absolvierte ein Studium in den Fachrichtungen Malerei, Grafik und Bildhauerei an der Kunstakademie Poznan und ist seit seiner Umsiedlung nach Deutschland 1981 als freischaffender Künstler, Bühnenbildner und Performer tätig. Der Preisträger in vielen Zeichen und Grafikwettbewerben hat eine Dauergastprofessur für Zeichnung, Lithographie und Bühnenbild an der Kunstakademie Posen, Danzig und Breslau sowie Lehraufträge an der Universitäts-Gesamthochschule Paderborn, an der Freien Kunstakademie Essen, Kunststudentenprojekte an der Kunstakademie Enschede/Niederlande.

Angaben zum Buch:
Gebundene Ausgabe: 72 Seiten
Verlag: Edition Michael Fischer     (20. Juli 2017)
ISBN-Nr.: 978-3863558185
Preis: EUR 14.99 / CHF 21.90
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