Ich bin ich –
entstanden aus dem Nichts,
gewachsen aus Zellen,
konstruiert aus Gedanken.

Ich bin ich –
kreiert aus meinem Denken,
dargestellt durch mein Sprechen,
wahrgenommen durch dein Sehen.

Ich bin ich –
Geprägt durch Erfahrungen,
ausgestattet mit Erinnerungen,
angefüllt mit Gefühlen.

Ich bin ich –
Belastet mit Schmerzen
Verfolgt von Ängsten,
suchend nach Sicherheit.

Ich bin ich –
Hoffend auf Toleranz,
angewiesen auf Gnade
sehnend nach Liebe.

Jeder kann ein Philosoph sein – bei mir ist das Philosophieren wohl innerste Natur und als ich auf die Philosophie stiess, lernte ich begreifen, wieso ich bin, wie ich bin, wieso ich denke, wie ich es tue und wieso ich nicht aufhören kann, Fragen zu stellen. Ich lernte, dass dieses Fragen Stellen nicht falsch ist, wie mir bislang oft vermittelt wurde, sondern für einen Philosophen quasi Lebensgrundlage.

Was als Idee
begann
und sich zu entwickeln
wagte.

Wurde zum Wort,
gesprochen
noch zaghaft aber
bewusst.

Wurde zum Wunsch,
gehegt,
ihn zu erfüllen,
unbedingt.

Wurde zur Tat,
umzusetzen,
was erst gedacht und doch
klar.

Wurde zur Realität,
verwirklicht,
durch Idee, Wort, Wunsch und
Tat.

Der Mensch hat Träume, Ziele, Ideale, die er gerne verwirklichen würde. Oft lassen wir uns aber von äusseren gefühlten Zwängen davon abhalten, gehen einen Weg, der uns weniger entspricht, dafür aber konformer mit dem Gesellschaftsleben ist. Das hat zur Folge, dass wir innerlich unsere Träume fühlen, uns nach ihnen sehnen, diese aber einem Leben opfern, das wir als gefordert sehen. Nun ist es schwer, sich von äusseren Zwängen frei zu machen, die sich mit der Zeit auch immer mehr verinnerlicht haben, zu gross sind die Ängste, zu scheitern, zu gross scheint uns die Gefahr, uns nachher dem Spott derer ausgesetzt zu sehen, die von Anfang an für den angepassten Weg plädierten. Doch ab und an wünscht man sich die Kraft, den Mut und die Zuversicht, dass Träume wahr werden können, wenn man nur genug an sie glaubt und sie angeht. Wer weiss…