Der Mensch will geliebt werden, möchte, dass andere Menschen ihn nett, gut, toll finden. Dafür macht er einiges oder eben auch einiges nicht. Wie viel lassen wir uns gefallen, um ja nicht abgestossen zu werden? Wie oft weiten wir unsere eigentlichen Grenzen aus, um dem andern nichts abzuschlagen, wofür er einen zürnen könnte. Wir machen uns so zur Marionette anderer Bedürfnisse, indem wir die eigenen vernachlässigen, verletzen, ignorieren.

Es geht nicht drum, als Egoist durchs Leben zu gehen, nur noch seine eigenen Bedürfnisse zu sehen, diese auf Gedeih und Verderb durchzusetzen. Aber wir sollten aufpassen, dass wir im Streben nach Liebe uns selber nicht verlieren.

Wenn jemand an einen herantritt mit einer Bitte, fällt es oft schwer, nein zu sagen, selbst wenn alles in uns nein schreit. Wir sind uns oft zu wenig wert, zu unserem Nein zu stehen, weil wir denken, wir hätten dieses Nein gar nicht verdient. Ein ruhiger Abend zu Hause der Anfrage nach Hilfe vorzuziehen erscheint uns egoistisch, selbst wenn wir erschöpft, müde und absolut ruhebedürftig sind. Wir denken, der andere denke dann schlecht von uns, sei enttäuscht, traurig und würde das nicht verstehen. Und vielleicht ist das auch so. Nur: wenn wir unsere eigenen Bedürfnisse immer wieder mit Füssen treten, wird unser Selbstwert immer kleiner und wir werden selber immer trauriger, enttäuschter.

Besonders verhängnisvoll wird dieses Verhalten in Beziehungen. Wenn einer immer grösser wird, der andere immer kleiner, fällt die Beziehung in ein Ungleichgewicht. Der eine bestimmt, der andere gibt nach, der eine ist stark, der andere immer schwächer – und irgendwann wird es zerbrechen. Weil der Starke gelangweilt ist vom Schwachen oder weil der Schwache den eigenen Leidensdruck nicht mehr aushält und alle noch vorhandenen Kräfte mobilisiert, aus dem Gefängnis der Unterdrückung der eigenen Gefühle raus zu kommen.

Oft spielen diese Mechannismen im Unbewussten. Der Starke ist sich vielleicht seiner Art gar nicht bewusst, merkt vielleicht gar nicht, dass er immer seien eigenen Weg geht, den andern immer auf diesen zieht, ohne ihn zu fragen oder zu hören, was sein Weg wäre. Er sieht die Gründe für seinen Weg und diese sind für ihn selber stichhaltig, so dass es ihm nicht in den Sinn kommt, davon abzuweichen. Dabei übersieht er, dass auch der andere Gründe hat für SEINEN Weg – und diese für IHN genau so triftig sind. Nur wenn beide gehört werden und gemeinsam den Weg finden können, wird es ein Weg sein, der weiter geht und auf dem beide fröhlich gehen.

Wir neigen oft dazu, alles durchdenken zu wollen, planen zu wollen. Wenn wir keine Pläne haben, fühlen wir uns unsicher, wie ein Schiff auf hoher See ohne Land in Sicht, auf das wir zusteuern können. Wir denken, wenn wir nicht genau wissen, wohin die Reise geht, reisen wir ins Uferlose, ins Unsichere. Das macht Angst.

Wie oft ergeben sich aber aus dem Nichts plötzlich Situationen, die man sich besser nicht hätte ausmalen können? Türen gehen auf, wo vorher Dunkelheit herrschte, Licht bricht rein und erhellt das Leben, das vorher noch so undurchsichtig schien. Menschen kommen auf einen zu, die man nie erwartet hätte, Kontakte entstehen, die einen beleben, einen erfreuen und einen weiter tragen auf ihre Weise in diesem Leben. Jede Begegnung ist ein Gewinn – wir müssen sie nur wagen.

Es fällt oft schwer, einfach auf andere Menschen zuzugehen. Zu tief sitzt die Angst, abgewiesen zu werden, zu stark ist die Prägung, dass man Fremde nicht einfach ansprechen kann. Schade eigentlich, denn vielleicht wäre man für den andern eine Bereicherung in seinem Leben? Gehen wir nicht oft mit einer Maske durch die Welt, die nach aussen etwas signalisiert, das wir tief innen nicht sind? Wie viele Menschen sind einsam? Man lies davon, man hört davon, sieht sie aber im Leben kaum. Weil sie eine Maske tragen. Nun kann man sagen, sie sind ja selber dumm, wenn sie diese tragen, doch ist es oft Selbstschutz, der zur Maske greifen lässt. Man möchte das Gesicht nicht verlieren, hat Angst, von den andern negativ bewertet zu werden, weil man einsam ist. Einsamkeit erscheint als Makel, den nur der trägt, mit dem niemand etwas zu tun haben will. Doch das stimmt so nicht.

Wenn wir alle offener durch die Welt gingen, würden sich noch viel mehr Fenster und Türen öffnen und die Welt erschiene in einem helleren Licht. Und ich denke nicht, dass das meine rosa Brille ist, die das so sieht. In diesem Sinne: gehet hinaus (nein, nicht vermehret euch), öffnet euch und freut euch über all die Begegnungen, die ihr machen könnt.

Es gibt Zeiten des Aufbaus, Zeiten des Haltens und Zeiten des Niedergangs, der Zerstörung. Brahman, Vishnu, Shiva verkörpern diesen Lebenskreislauf im Hinduismus. Der Buddhismus sagt, das Leiden des Menschen resultiert aus dem Festhaltenwollen an dem, was ist. Wenn wir uns gegen die natürlichen Abläufe des Lebens sperren, an dem festhalten wollen, was ist, das vermeiden wollen, was nicht gut erscheint, setzen wir uns selber ins Leiden. Denn das halten zu wollen, was ist impliziert die Angst des Verlustes. Das vermeiden wollen, was man nicht will, lässt ständig gegen etwas kämpfen, was noch nicht ist, uns aber Angst macht. Und so sind wir von Ängsten getrieben, die eigentlich nichts mit dem Jetzt zu tun haben, sondern nur damit, was wir uns vorstellen, dass es sein könnte. Wir selber sind also verantwortlich für dieses Leid, weil wir unseren Vorstellungen Vorrang geben vor dem, was wirklich ist.

Nun klingt das alles wunderbar und auch verständlich. Man ist gewillt zu sagen, dass es genau so ist und man denkt sogar: ich höre auf damit, sofort. Leider holt uns unser Muster des Festhaltenwollens immer wieder ein. Es ist so tief in uns, dass es schwer ist, dem zu entsagen. Es hilft aber schon, sich dessen bewusst zu sein und immer wieder von neuem hinzuschauen, was wirklich ist, wenn wir wieder in einer Leidensphase stecken. Wo kommt dieses Leid her? Woran leiden wir? Ist das wirklich wahr, was uns das Leiden verschafft oder sind es nur unsere hausgemachten Vorstellungen?

Die Phase der Schöpfung ist voller Energie. Man sieht ein Ziel, will es erreichen, ist positiv. Ab und an zweifelt man vielleicht an der Machbarkeit, aber alles in allem ist das eine kraftvolle Phase. Wir bewerten sie als positiv. Die Phase des Haltens ist eine Beruhigung nach der Anstrengung der Schöpfung. Man kann ernten, was man vorher säte. Es ist eine schöne Phase, wohl die, welche man bewahren wollte. Ab und an vielleich ein wenig langweilig, so dass man denken könnte: war das nun schon alles? Gibt es nicht noch mehr? Müsste nicht mal wieder was ändern? Und dann kommt sie, die Phase, die eigentlich niemand haben will, denn Zerstörung und Untergang machen Angst. Man weiss nicht, ob der Fall je enden wird. Ob nachher wirklich wieder Aufbau kommt oder man einfach nur unsanft irgendwo landet. Man fürchtet, nie mehr Licht zu sehen vielleicht, denn man sieht nur, was kaputt geht, das, was kommen könnte, ist noch nicht da. Und viele verzweifeln in der Situation, denken, keinen Ausweg mehr zu sehen, da alles vor die Hunde geht, was ihnen lieb und teuer war. Man sieht das auch in der Jahreszeit, die diese Phase repräsentiert im Aussen: im November, dem Monat, der alles düster werden lässt, die Sonne wegbleibt, die Blätter verschwinden, Kahlheit und Grau zurück bleiben, tauchen auch viele Menschen in ihre eigenen Tiefen hinab. Und so mancher sieht keinen Ausweg mehr, glaubt nicht mehr an neue Schöpfung, nur noch an endlosen Untergang. Und er sucht den eigenen Ausweg aus allem – den, der allem Absinken ein Ende macht. Auch ein Loslassen… ob es das richtige ist? Wer weiss das? Wer kann es beurteilen? Die, welche nicht in der Lage sind? Nicht in seiner Haut stecken? Haben sie den Massstab? Wäre ein paar Wochen/Monate später alles besser gewesen? Oder aber war es doch der richtige Weg? Für ihn? Was ist richtig? Was falsch? Wer Richter? Wer Henker? Wer wählt?

Wie oft sitzen wir da und martern unser Hirn mit negativen Gedanken. Wir denken, was alles schlief lief in unserem Leben, was schief laufen könnte. Wir sehen Gefahren, wägen Risiken ab und schüren unsere Ängste, noch bevor etwas passiert ist. Durch diese negativen Gedanken ist es aber viel wahrscheinlicher, dass etwas passieren wird. Man weiss, dass man viel eher fällt, wenn man aus Angst, fallen zu können, übervorsichtig läuft. Man verlagert dann seinen Schwerpunkt, geht über in eine ungesunde Haltung und verliert so viel leichter das Gleichgewicht.

Wenn wir daran denken, was alles schlecht ist, strahlen wir genau das Schlechte aus und wir werden noch mehr Schlechtes anziehen. Wir schreien quasi in die Welt: alles ist schlecht und die Welt wird uns antworten: Du hast recht. Und wir sehen uns bestätigt in unserer Haltung und schreien noch viel lauter wieder raus: ALLES IST SCHLECHT. Und die Spirale dreht abwärts.

Bei Lichte betrachtet ist selten alles schlecht. Sehr viel ist sogar gut. Aber damit beschäftigen wir uns nicht. Wieso auch, es ist ja gut. Wir vergessen all die wertvollen Menschen in unserem Leben, vergessen, was schön ist in unserem Leben, vergessen, wie viel Grund wir hätten, dankbar zu sein und zu sagen: Das Leben ist schön. Würden wir es tun, würden wir hinsehen und alles sehen, was gut ist, würden wir in die Welt schreien: Es ist gut, wie es ist. Und die Welt würde zurück rufen: Du hast recht. Und sie würde noch mehr Gutes zurücksenden.

Unsere Gedanken prägen unsere Welt. Und das, was wir ausstrahlen, werden wir auch ernten. Drum sollten wir immer bewusst hinschauen, was wir denken, was wir sehen, worauf wir uns konzentrieren. Denn wir haben es in der Hand, die Welt zu gestalten, in der wir leben. Zumindest ein Stück weit. Und schon dieses Stück wird dazu beitragen aus diesem Leben ein gutes Leben zu machen. Wir müssen es nur wollen und unseren Teil dazu beitragen.

In diesem Sinne in ich heute einfach dankbar – dankbar für die neuen Chancen, dankbar, für positive Feedbacks in den letzten Tagen, dankbar für viele Gefühle, Menschen und Situationen.

Jedem Anfang wohnt ein Zauber inne, heisst es. Allerdings steht vor jedem Anfang auch ein Ende. Wo etwas anfangen kann, ist meistens vorher etwas zu Ende gegangen. Und jedes Ende beinhaltet einen kleinen Tod, ist ein Stück sterben. Etwas, das war, das Teil des Lebens war, dieses mitgestaltete, mit ausmachte, ist nun nicht mehr. Und selbst wenn man sich bewusst dafür entscheidet, dass es aufhören soll, so liegt doch auch Wehmut im Ende, denn der Abschied ist nicht immer einfach. Nie war alles nur schlecht, selten der Entscheid, etwas zu beenden, ganz klar und ohne Gegenargumente. Und alles, was gehen das Ende sprach, ist nun Grund für die Wehmut. Das Neue ist noch nicht, ist nur erahnt, vielleicht erhofft, vielleicht gewünscht, das alte ist, ist gefühlt, noch erlebt, noch präsent. Und damit aktueller und intensiver.

Charles Darwin sagte, dass nichts in der Geschichte des Lebens beständiger sei als der Wandel. Die indische Philosophie hat mit drei Gottheiten den Wandel benannt, indem sie sagt, alles, was ist, ist mal entstanden und wird ebenso untergehen, um etwas Neuem Platz zu machen. Es scheint also ein Naturgesetz zu sein, dass nichts ist, alles fliesst. Loszulassen wäre die Devise und wohl das heilsamste. Die Think Pink-Generation würde sagen, man solle sich auf das Gute besinnen, das Negative ausblenden und fröhlich lächelnd durchs Leben ziehen. Auch wenn ich Pink mittlerweile mag, liegt mir die Haltung nicht ganz. Vielleicht kurzzeitig, bis mich die Gedanken wieder eingeholt, überrollt haben. Dann bricht die ganze Last der Argumente gegen das Ende über mir zusammen und lässt mich hadern. Um bald darauf wieder aufzustehen und anzupacken und den Neuanfang ins Blickfeld zu nehmen.

Und so dreht und dreht und dreht die Welt im Kopf, ohne eigentlich weiter zu kommen, denn: was ist, ist, was sein wird, ist noch nicht. Sich nun den Kopf zu zerbrechen, was sein könnte, wird nichts bringen, denn was sein könnte, wird sich zeigen, wenn es ist. Klar kann man nicht die Zukunft ausblenden und nur im Heute verweilen, sich aber den Kopf über ungelegte Eier zu zerbrechen und dann darob zu verzweifeln wird nichts bringen, sicher nichts Gutes.

Tief durchatmen, schauen, was wirklich Sache ist – und dann Schritt für Schritt dem Neuanfang entgegen laufen. Es kommt, wie es muss, schliesslich und endlich hatte man Gründe für das Ende – gute Gründe, sonst hätte man es nicht in Betracht gezogen.

Ich lebe mein Leben in wachsenden Ringen

Ich lebe mein Leben in wachsenden Ringen,
die sich über die Dinge ziehn.
Ich werde den letzten vielleicht nicht vollbringen,
aber versuchen will ich ihn.

Ich kreise um Gott, um den uralten Turm,
und ich kreise jahrtausendelang;
und ich weiß noch nicht: bin ich ein Falke, ein Sturm
oder ein großer Gesang.

Rainer Maria Rilke, 20.9.1899, Berlin-Schmargendorf

Ein genialer Dichter, ein wundervolles Gedicht. Das Leben lebt sich immer nur vorwärts. Und indem man vorwärts geht, kommt immer etwas dazu. Wir kommen auf die Welt als unbeschriebene Blätter und lernen, was die Welt bedeutet – oder aber in der anderen Sicht: alles ist in uns, wir müssen es nur erwecken. So oder so, die Grundaussage ist dieselbe: das Leben zeigt sich mit jedem Schritt, mit jedem neuen Augenblick, von einer neuen, grössern Breite, Es öffnet seine Tore, lässt den Blick weiter werden. Was wir heute auf die eine Art sehen, kommt uns morgen anders vor. Nicht weil es sich verändert hat, sondern weil wir uns verändert haben.

Immanuel Kant sagte einst: Wir wissen nicht, ob das, was wir sehen, grün ist, oder ob wir nur eine grüne Glasscheibe an Stelle des Auges tragen. Wie oft gehen wir dahin und denken, das, was wir sehen, denken, fühlen, sei die Wahrheit. Wir hätten sie erkannt. Und schon morgen kann die Welt anders aussehen, die heutige Wahrheit zur Lüge verkommen sein. Wir sehen nur, was unser heutiger Blickpunkt uns sehen lässt. Diese Erkenntnis hilft, nicht überheblich zu werden, andere nicht zu verurteilen für ihre Sicht der Dinge. Denn wer sagt uns, ob nicht ihre Sicht die ist, die wir morgen auch haben werden? Selbst wenn wir heute (klar zu recht aus unserer Warte) von unserer überzeugt sind? Das heisst nicht, dass wir keine Überzeugungen mehr haben sollen, sondern, dass wir andern die ihren lassen sollen und einen Weg finden, wie wir mit unseren, sie mit ihren, gemeinsam klar kommen. Im Wissen, morgen kann die Welt anders aussehen.

Und so wachsen wir Tag für Tag, lernen dazu, gehen in eine neue Runde, sehen neue Welten, neue Aspekte, lernen neue Ängste kennen, die aus neu erkannten Gefahren, Unsicherheiten wachsen. Alles wächst, alles spriesst, nichts bleibt. An etwas festzuklammern würde Stillstand bedeuten. Im ersten Augenblick würde es nach Sicherheit aussehen, im zweiten nach Tod. Lassen wir uns leiten, gehen wir, Schritt für Schritt, Ring für Ring, durchs Leben, nicht wissend, wer wir sind, wo wir landen, was wir sollen. Immer im Willen und Wunsch, den letzten Ring zu vollenden.

Im Mittelalter waren Folterstrafen an der Tagesordnungen. Es wurde geteert, gefedert, Menschen wurden auf Räder geflochten oder aber an allen ihren Gliedern an Pferde gebunden, die Pferde danach in alle Himmelsrichtungen gescheucht. Ab und an kommt mir das Leben vor wie diese Folterstrafe mit den Pferden: es scheinen von diversen Richtungen Forderungen zu kommen, denen man genügen sollte. Und indem man versucht, alles zu erfüllen, reisst es einen langsam auseinander.

Ein Sprichwort sagt: jedem Menschen recht getan ist eine Kunst, die niemand kann. Das stimmt eh. Man hat so viele Ansprüche an sich, wie man Menschen kennt. Und alle widersprechen sich. Allerdings scheinen in einem selber genau so viele Ansprüche zu sitzen. Und wie man sich auch entscheidet, man verletzt immer einen anderen Anspruch. Wenn man dann noch versucht, die Ansprüche verschiedener Menschen unter einen Hut zu bringen bei gewissen Entscheiden, wird man nicht nur gevierteilt, man wird in Kleinststücke geschnetzelt.

Der Mensch ist ein Mangelwesen – und das ist wohl das Problem: irgend etwas fehlt immer. Jeder Entscheid für etwas entfernt einen von etwas anderem. Zu entscheiden, was nun Priorität haben soll ist nicht immer ganz einfach. Da ich von Natur aus nicht sehr entscheidungsfreudig bin, können solche Entscheidungsfragen zu echten Herausforderungen werden. Alle guten Tipps wie Pro und Kontra-Listen, etc. habe ich hinter mir – sie helfen nie. Denn bei jedem Argument dafür kommt das entsprechende dagegen. Und so drehe ich im Kreis und im Kreis und im Kreis… bis… irgendwann dann doch eine Entscheidung fällt. Die dann natürlich oft genug hinterfragt wird.

Wie entscheidet man eigentlich? Denn dass man entscheiden muss, ist ohne Frage. Nichts ist schlimmer als kein Entscheid…