Als ich so über meinen Blog nachdachte, musste ich feststellen, dass die Themenwahl etwas sehr gefühlsduselig ist. Irgendwie muss das ein Ende haben. Diese olle Sentimentalität hinterlässt sonst Schleimspuren im Netz und die könnten zu mir zurück verfolgt werden. Das wäre mir gar nicht recht. Man würde sich mich dann als in rosa Kleidchen gekleidetes Romantikweibchen vorstellen, das sich seinen Gefühlsduseleien anheim gibt.

Nein Nein Nein

Darum habe ich beschlossen, mir ein Beziehungsende aufzuerlegen. Meine Beziehung mit Gefühlsduseleien hat ab heute ein Ende, ich wende mich nun fortan neuen Themen zu. Tja, das Leben ist hart, ich bin es auch: ran an den Speck 🙂

Meine Interpretation eines Lieds…und des Lebens

Schon als Kind musste man merken, dass im Leben alles vergänglich ist. So lange man auch an etwas baut, so lange man sich auf etwas einlässt – irgendwann geht es wieder kaputt, wird weggeputzt wie eine Sandburg vom Meer.

Was früher Sand, sind später Träume, Konzepte vom Leben. Man definiert sich sein Leben, wie es aussehen soll, was man sich wünscht. Oft werden diese Wünsche nicht unwesentlich von romantischen Bildern aus Filmen geprägt. Wir wünschen uns die romantisch schöne Liebe aus dem Bilderbuch, das dazugehörige Gesamtpaket von Friede Freude Eierkuchen inklusive. Leider hält das selten lange an, es sind meist Luftschlösser, die so entstehen, die dann beim kleinsten (im besseren Fall auch erst bei einem grösseren, aber immerhin…) Sturm einstürzen. Wieso sie nicht halten? Weil sie auf Wolken von Idealen gebaut wurden, statt auf Beständigkeit und Fundamente. Weil sie aus falschen Motiven etstanden, so dass die Basis nicht stabil war. Was ist eine Basis einer Beziehung, die hält? Liebe? Träume? Romantik? Familie? Wünsche? Die helfen sicher bei der Suche und vor allem die Liebe ist grundlegend, aber nicht ausschliesslich und nicht hinreichend. Hinreichend fundamental ist nur die Entscheidung, wirklich eine Beziehung leben zu wollen und die Entscheidung, diese Beziehung aufzubauen, auszubauen und daran zu arbeiten. Beziehungen sind nie selbsterhaltend. Sie sind wie Pflanzen. Sie brauchen Wasser, Pflege, Sonne, Luft, Zuwendung…

Und wir merken, dass dieses Leben immer wieder einstürzen wird. Es ist schön, es ist berauschend, es wirkt frei, offen, lebendig. Hat viele Höhen, noch mehr Tiefen, um dann wieder mit neuen Träumen emporzusteigen in den Himmel und wieder Himmelsmieter zu werden. Die Kartenhäuser türmen sich höher und höher, bis sie einstürzen – und man wieder aus dem Himmel fällt.

Irgendwann durchschaut man das Spiel. Sitzt da und zieht Bilanz. Sitzt da und weiss: diese ach so schönen Luftschlösser, sie sind schön – weil sie Ideale sind. Weil sie nicht real sind. Phantasien sind immer phantastisch, weil man sie in Farben zeichnen kann, die die Realität nicht kennt, nur wünscht. Die Bilder, die ich mir vorstelle, sind immer ein wenig bunter, ein wenig aufregender. Sie zu realisieren würde Ihnen den Glanz nehmen – doch dessen ist man sich im Moment nicht bewusst. Doch wenn man sich dessen bewusst wird, geht man daran, hinzusehen: was will ich im Leben? Und wenn man noch den richtigen Menschen findet, merkt man: eigentlich will ich mehr. Es soll nicht bunter, schöner, höher, besser sein. Es soll mehr sein als all das, denn die Realität ist mehr als das. Sie hat ein Fundament und sie trägt. Etwas, das man eigentlich suchte in all den Schlössern, die nicht für die Ewigkeit gebaut waren, weil das Material flüchtig war.

Dabei geht es nicht mal um Sicherheit – die hat man nie im Leben, sondern es geht darum, nicht mehr für den Moment und aus dem Moment heraus zu bauen. Es geht darum, sich zu entscheiden und ein Entscheid trägt Beständigkeit in sich.

Es sollen nicht nur Bilder sein, nicht nur Imaginationen, sondern es soll Tiefe sein, Tiefe, die sich öffnet und die bleibt.

Beziehungen sind immer vielschichtig, sie sind himmelhochjauchzend, bestehen aus Liebe und Lust, sie sind immer auch Hoffnung, Hoffnung auf Glück, auf Erfüllung. Nie aber darf man vergessen, dass mit all dem Schönen immer auch das Negative kommt. Alles hat seine Kehrseiten. Sie auszublenden hiesse, in den Traumschlössern zu verweilen. Nur wenn man das Ganze annimmt und allem seinen Platz zuweist, kann eine Beziehung bestand haben. Die Tiefen durchwatet man, um dann wieder aufzusteigen in die Höhen der Schönheit.

Schön, welche Tiefe und Weisheit in manchen Liedern steckt – man muss nur genauer hinhören. Meine Hochachtung an Herrn Jürgens – man mag seine Musik mögen oder nicht, die Texte sind in ihrer Poesie, in ihrer Philosophie und in ihrer Sprachgewalt und Sprachbeherrschung genial.

Als ich kürzlich etwas genauer hinhörte, fand ich bei Udo Jürgens einen wunderschönen Text, der mich berührte in seiner Tiefe, in seiner Wahrheit, in seiner Sprachschönheit auch.

Als Kinder bauten wir Burgen aus Sand,
Die uns das Meer – bald wieder nahm,
Später wurden es Schlösser auf Wolken,
Sie stürzten ein – als der Sturm aufkam…

Wir lebten in Räumen aus eigenen Träumen
Und legten den Boden mit Plänen aus.
Wir wohnten zur Miete im Himmel – und lachten –
Wir bauten – unser eig’nes Kartenhaus…

So war es damals,
Setz‘ dich zu mir her,
Ich will dir was sagen:
Mit dir will ich mehr…

Mehr als nur vier Wände,
Mehr als Sicherheit.
Wir bauen auf das Gestern
Schon heut‘ die Ewigkeit!

Mehr als nur vier Wände,
an die man Bilder hängt.
Ein Haus wie deine Seele,
An die man ewig denkt…

Ein Treppenhaus, hoch wie der Regenbogen,
Ein Zimmer aus Liebe – ein Ballsaal aus Lust!
Ein ganzer Flügel aus endloser Hoffnung,
Ein verborg’nes Verlies – für Trauer und Frust…

Ein Garten voller Freunde, eine Festung aus Lachen,
Ein Himmelbett für all das, was nur uns angeht!
Ein Schloß in den Wolken, in der Sehnsucht verankert,
Dort, wo das Licht – der Sonne entsteht…

So war es damals,
Setz‘ dich zu mir her,
Ich will dir was sagen:
Mit dir will ich mehr…

Mehr als nur vier Wände,
an die man Bilder hängt.
Ein Haus wie deine Seele,
An die man ewig denkt…

Ein Turm aus Edelstein – ein Ort zum Glücklichsein,
Ein ganzes Paradies – das uns der Himmel ließ…

Mehr als nur vier Wände,
Mehr als Sicherheit.
Wir bauen auf das Gestern
Schon heut‘ die Ewigkeit!

Mehr als nur vier Wände,
an die man Bilder hängt.
Ein Haus wie deine Seele,
An die man ewig denkt…

Schön, wie er die eigenen Wünsche und Träume beschreibt, als Himmelsschlösser, sie in die Realität holt mit den Bildern an den Wänden. Schon diese sind beständiger als die Luftschlösser. Wenn er nun mit dem andern noch mehr will, dann zeugt das von einem tiefen Wunsch nach Bestand – er spricht gar von Ewigkeit.

Träumen wir nicht alle davon? Von Heimat, von Ankommen? Möchten wir nicht zuhause sein und in diesem Zuhause wissen: hier sind wir sicher, hier gehören wir hin? Dieses Zuhause hat sicher nicht nur die schönen Seiten, man könnte ihm auch Attribute wie Langeweile (Alltag), Eingeschränktheit (nicht mehr ganz frei) zuschreiben. Ab und an kommt man im Zuhause an einen Punkt, ausbrechen zu wollen, weil man denkt, das sei nicht mehr das, was man mal wollte, es gäbe noch mehr da aussen. Aber schliesslich und endlich wird uns diese Sehnsucht immer wieder einholen.

Es führt wohl kein Weg daran vorbei, sein Zuhause zu finden, zu erkennen, es zu beziehen und es sich so einzurichten, dass es für einen stimmt. Dass man ja sagen kann zu dem, was schön ist, dass man deswegen das in Kauf nimmt, was nicht ganz optimal ist, im Wissen, dass der andere Zustand ohne Zuhause noch schlimmer wäre – weil nur im Zuhause man ganz bei sich und ganz in der Ruhe ist. Alles im Leben hat immer zwei Seiten. Nur wenn man beide annimmt, ist das Leben ganz. Lehnt man Teile ab, wird man immer in einem Zerrissenheitsgefühl leben, nie wird es ganz stimmen.

Dieses Zuhause kann viele Qualitäten haben: es kann ein Ort sein, ein Mensch, ein Gegenstand, ein Gefühl, eine Tätigkeit – etwas, in dem man selber aufgeht, das das eigene Leben in einem Punkt bereichert, komplettiert.

Und während ich das schreibe, hat Udo Jürgens weiter gesungen und singt gerade über jemanden, der da ist, dessen Hand Wunden heilt, der nicht nach Sinn oder Grund fragt, sondern einfach ein Licht bringt ins Dunkel. Schön, wenn im Zuhause ein Licht brennt…

Ich verteidige mich nun nicht mehr – es wäre kaum mehr glaubwürdig -, aber: nirgends findet man auch soo tolle Schlagzeilen wie hier:

Blick: Wo waren die Brüste?

Ich meine, man stelle sich eine NZZ mit so einer Schlagzeile vor? Wie würden sich die armen Herren der selbsternannten Intelligentia beherrschen, wenn sie das im Erstklassabteil der SBB lesen würden? Nein, das ginge gar nicht. Nun möchte ich aber nicht darüber schreiben, wer was wann liest und wie er sich dabei beherrscht, sondern mir kam ein anderer Gedanke bei dem Artikel:

Überall protestieren diese Damen entblösster Oberweite für ihre Ideen und für ihre Prinzipien. Nur in der Schweiz entblössen sie sich nicht. Nun ist die Schweiz ein offensichtlich kleines Land – quasi eine Minderheit. Kann man nur also dahin gehen und sagen: die Schweiz ist eine unterdrückte Minderheit? Alle kamen sie in den Genuss, nur wir nicht? Könnte man dagegen klagen? Unterdrückung? Diskriminierung? Müssten nicht immer alle dieselben Reche haben?

Wo hören Rechte auf? Wo fangen Pflichten an? Was ist Gleichbehandlung und wann darf sie eingefordert werden? Heisst Gleichbehandlung immer, alle gleich zu behandeln oder müssten die entsprechenden Bedürfnisse und Möglichkeiten ein- und aufgerechnet werden?

Und so kommt man von blanken (oder eben nicht) Frauenbusen zu Grundfragen der Gerechtigkeit und wird vom Blick zu Grundsatzfragen demokratischer und gerechtigkeitspolitscher Art gebracht. Wundersame Welt 🙂

Es gibt Tage, da steht man auf, mit einem bestimmten Gefühl in sich: Das wird ein guter Tag. Mir geht es gut. Der Blick nach draussen bestätigt dies noch, die Sonne scheint, im Wasser spiegeln sich die farbigen Herbstbäume, kleine Dörfchen schwingen sich pitoresk die grünen Hügel hinauf. Eine Fahrt in die Berge macht das Paradies perfekt: die Autobahn gesäumt von mit Herbstlaub behangenen Bäumen, dahinter in Schnee getauchte Berge, die sich gegen den Himmel recken, die heimischen Berge, die immer näher kommen. Bald fährt man ins Dorf, das seit Kindertagen Heimat bedeutet, fährt über den Bach, den Berg hinauf, ins nächste Dorf, das mit Fug und Recht als das Schönste der Welt bezeichnet werden kann. Nur schon die kleine Kirche am Eingang steht da wie gemalt, die Holzchalets drum herum runden das BIld ab. Ja, es ist ein guter Tag und ich fühle mich privilegiert, in einer so schönen Gegend zu leben. Ein Blick aus dem Fenster zu Hause lässt schon Bilderbuchromantik zu, ein paar Schritte vor die Tür und man steht in einer Märchenwelt.

Wieso aber sieht man das nicht immer? Wieso gibt es Tage, die grau scheinen? Wieso Tage, an denen man denkt, die Welt sei gegen einen, es ginge alles schief? Ist es nur die eigene Optik, eine Unzufriedenheit, die dann den Blick auf die negativen Dinge werfen lässt? Zieht Energie Energie an? Wenn ich mich schlecht fühle, ziehe ich das Schlechte an, fühle ich mich gut, kommt all das Gute zu mir?

Ich denke, es ist normal, dass nicht jeder Tag der Beste des Lebens sein kann. Es ist auch klar, dass es Tage gibt, die man lieber streichen würde, wo alles eher schief läuft. Trotzdem denke ich, sollte man nie vergessen, welches Privleg man im Leben hat. Nur schon in dem Land geboren zu sein, in dem wir leben, ist ein ganz grosses Privileg, von dem viele Menschen träumen würden. Der Umstand, dass ich meine Gedanken in einen Computer tippen kann, bedeutet, dass ich mir einen solchen (und dazu noch einen schönen :D) leisten konnte. Dass der Text am Schluss im Netz steht, spricht dafür, dass ich Internet habe und noch damit umgehen kann. Und etwas, das man nie vergessen darf: ich hatte das grosse Glück im Leben, eine wirklich tolle Bildung geniessen zu dürfen. Hatte die Möglichkeit, all das zu lernen, was ich lernen wollte, konnte meinen Weg durch die Schulen machen. Wie vielen Kindern ist nur schon ein Bruchteil davon versagt?

Damit möchte ich nicht dafür plädieren, fortan mit seligem Lächeln durch die Welt laufen zu müssen, weil wir ja so glücklich sind. Auch in unserer Welt gibt es Probleme, grosse Probleme – relativ grosse. Die Relation misst sich immer am gewohnten Lebensumfeld. Das macht den direkten Vergleich mit anderen Umfeldern obsolet. Aber vergessen sollte man diese nicht. Und vielleicht doch ab und an ein wenig Dankbarkeit spüren für das, was man alles hat, wenn all das drückt, was man gerade nicht hat oder vermisst.

Es geht mir gut. Ja, das tut es!

Es gibt Lieder, die erinnern einen an die erste Liebe, an den ersten Kuss, die erste Begegnung. Oft verbinden wir Musik mit sinnträchtigen Momenten unseres Lebens. Wenn wir dann später das bestimmte Lied hören, denken wir an den Moment, an den Menschen zurück. Ich habe viele solche Lieder. Ich verbinde viele Momente im Leben mit Liedern oder die Lieder mit den Momenten.

Es gibt aber auch Momente, in denen ein Lied läuft, das genau zu dem entsprechenden Moment passt. Zufall? Wenn man kurz vor einer ungewollten Trennung steht und im Radio Chicagos „If you leave me now“ läuft? Oder „If you go away„?Wenn einer einen Hochzeitsantrag machen will und Eros singt „Ti sposero“? Nur Zufall? Oder doch mehr?

Aussen und Innen – immer kehrt es wieder: was bedingt das andere? Was ist Huhn und was Ei? Was war zuerst, was folgte? Nehmen wir im Aussen nur bewusster war, was gerade innen abläuft oder ziehen wir im Aussen an, was wir im Innen leben, fühlen, sind? Folgt Energie Energie oder aber Aufmerksamkeit den eigenen Befindlichkeiten?

Rein rational argumentativ lassen sich beide Varianten sinnvoll erklären. Hinreichend begünden. Wo liegt die Wahrheit?

Zweiter Teil – als ich den Satz las, kam mir die Zweideutigkeit der „Gründe“ in den Sinn.

Ein Grund kann eine Ursache sein, etwas, das dem andern zu Grunde liegt, eine Kausalität begründet. Heidegger schrieb in seinem Werk „Der Satz vom Grund“, dass nichts ohne Grund ist. Das bedeutet, dass alles, was ist, einen Grund hat, zu sein, was es ist, wie es ist, sogar: dass es ist. Das entspricht in etwa Aristoteles‘ erstem unbewegten Beweger – mit einer Ausnahme, wie wir sehen werden. Aristoteles vertritt die Idee, dass alles Bewegte einen Beweger hat, sprich: alles, was sich bewagt, wird von etwas anderem bewegt. Dieses bewegt sich, indem es bewegt, selber, so dass es auch wieder einen Beweger braucht. Und so geht die Aristotelische Bewegungskette weiter und weiter bis hin zu einem ersten Beweger, der selber unbewegt ist. Thomas von Aquin hat den dann aufgegriffen und Gott genannt in seinen Gottesbeweisen (welche streng logisch gesehen keine Beweise waren – ich könnte noch mehr davon schreiben, lasse das aber an der Stelle).
So weit, so gut. Nun hat also das Herz Gründe. Gründe, etwas zu tun, zu wollen, zu fühlen. Worin liegen diese Gründe begraben? Und was ist das Herz überhaupt? Das Wesen des Menschen? Die Seele des Menschen? Sein Innerstes? Die Psyche? Worin besteht der Unterschied von Seele und Psyche? Und sind sie zuinnerst oder gibt es noch eine Schicht tiefer etwas, das quasi Grund der beiden ist? Und mit der Frage kommen wir der zweiten Bedeutung von Grund näher:

Grund als Abgrund. Welche Abgründe tun sich auf, wenn man in das Herz blickt? Manch einer hat Angst, genau hinzusehen, weil er eben Tiefen befürchtet, mit denen er überfordert wäre. Er weiss nicht, wie damit umgehen, weil alles nicht wirklich fassbar ist und wer schon mal wirklich und tief liebte, weiss, was dieses Gefühl mit einem anstellen kann. Er weiss, wie ausgeliefert man ihm sein kann und oft verursacht das Angst. Und aus dieser Angst heraus versucht man, zu mauern. Und doch wird man es nie ganz schaffen, alle Gefühle abzutöten. Sie werden sich immer wieder einen Weg nach oben erkämpfen und man wird sie spüren, auch wenn man dagegen ankämpft. Man kämpft dagegen an mit dem Verstand, mit Argumenten. Und dann ist es wieder da: das Herz – und es spricht. Und man geht wieder dagegen vor – und wieder spricht es. Aus seinen Abgründen heraus. Weil es Gründe hat.

Nun stellt sich aber die nächste Frage: Der Satz, wie er da steht, ist nur eine Übersetzung eines französischen Ausspruchs von Blaise Pascal: Le coeur a ses raisons que la raison ne connaît point.

Da steht gar nichts von Gründen, da wird dem Herzen ein Verstand, eine Logik zugesprochen. Das folgt dann in der nächsten Fortsetzung. Dann werde ich auch auf die Problematik von Übersetzungen und deren Interpretationen eingehen.