Wenn man sich ständig zurück nimmt, um anderen Raum zu geben, nimmt man sich irgendwann selber die Luft zum Atmen.

Eigentlich sollte er da fertig sein. Doch dann drängte sich was dazu:

…während diese sich wohlig ausbreiten und zufrieden seufzen.

Zusammen ergab das:

Wenn man sich ständig zurück nimmt, um anderen Raum zu geben, nimmt man sich irgendwann selber die Luft zum Atmen, während diese sich wohlig ausbreiten und zufrieden seufzen.

Ich wollte den zweiten Teil wieder löschen, weil Aphorismen kurz und bündig besser sind als lang und ausschweifend. Man müsste sie dann fast in noch mehr Worte packen und daraus Artikel schmieden. Danach war mir nicht. Es war nur der eine Satz, der zählte:

Wenn man sich ständig zurück nimmt, um anderen Raum zu geben, nimmt man sich irgendwann selber die Luft zum Atmen.

Er kam so über mich, er musste raus. Und doch, der Nachtrag blieb hartnäckig. Irgendwie gehörte er dazu:

…während diese sich wohlig ausbreiten und zufrieden seufzen.

Und so steht am Schluss doch:

Wenn man sich ständig zurück nimmt, um anderen Raum zu geben, nimmt man sich irgendwann selber die Luft zum Atmen, während diese sich wohlig ausbreiten und zufrieden seufzen.