Du fehlst

Erst nur ein Bild,
das mich betörte,
wusst’ ich schon,
was du mir bist.

Du zogest ein,
nahmst Schritt für Schritt,
die Wohnung ein
und dann mein Leben.

Sahst mich an
und mir war klar,
nun ist es gut,
ich kann es tragen.

Fülltest das,
was leer geworden,
gabst mir Liebe ,
die so fehlte.

Zeigtest fortan,
Tag für Tag,
was Liebe ist
und Treue gar.

Liesstest mich
von Stund zu Stunde,
neu erstarken,
Kräfte sammeln.

Fingest auf,
was runter fiel,
hieltest hoch,
was wertvoll war.

Warst ganz da,
so unbeirrt,
und nahmest dir,
was dir gebührt.

Du warst das,
was ich ersehnte,
warst das Du
in dem Gefüge.

Ich sah uns gehen
unsre Wege
bis in alle
Ewigkeit.

Bis du gingest
ganz endgültig
und ich stand da
wieder allein.

Wollte folgen,
stiess an Grenzen,
schrie dir nach
ganz ungehört.

Tauchte tief,
in tiefste Tiefen,
wünschte mir,
nie aufzutauchen.

Weiter geht es,
muss es gehen,
nur wie kann ich,
es fehlt an Mut.

Wohin ich schaue,
nur noch Leere,
alles dunkel
ohne dich.

Mit dir ging
ein Stück von mir,
der Rest, der bleibt
und sucht den Weg.

Danke für das Wegesstück,
das uns gemeinsam war im Leben,
geh ich nun alleine weiter,
gehst im Herzen du stets mit.

(SM)

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